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pferdeschutzhof zahlt nicht

25.11.2009 20:32 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Hallo und guten Tag,

wir haben folgendes Problem:

am 03.10.2009 haben wir bei einen Pferdeschutzhof e V.ein Pferd gekauft mit unbefristeten Rückgaberecht.
Nach der Ankaufsuntersuchung die nicht gut war, haben wir das Pferd am 24.10. zurückgegeben.
Rückgabevertrag mit Ratenzahlungvereinbarung.

Die erste Rate sofort und alle weiteren Raten; 4 Stk je 500€ ab den 15.11.2009

Die 2.Rate wurde nicht angewiesen.
Nach telefonaten wurde uns erklärt das der Hof im Moment "klamm" ist und 25.11 als nächster Zahlungstermin zugesichert.
Dieser wurde letztendlich auch nicht gehalten.
Dieses haben wir dokumentiert und den Hof schriftlich in Zahlungsverzug gesetzt.
Wie ist die weitere Vorgehensweise?.
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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Frage auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Es gibt 3 Vorgehensalternativen:

1. Alternative

Sie lassen vom Anwalt die Rate zur Zahlung anmahnen. Die Kosten der anwaltlichen Beauftragung hat die gegnerische Partei als Verzugsschaden zu erstatten, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass die Anwaltskosten, sofern durch die Gegenseite keine Zahlung erfolgt, durch Sie zu tragen wären.

2. Alternative

Unabhängig davon, wie sich die Ratenzahlungsvereinbarung rechtlich darstellt, (als Teilzahlungsgeschäft / Darlehen) können Sie die Ratenzahlungsvereinbarung wegen Zahlungsverzuges kündigen, hilfweise widerrufen und die dann noch offenen Restbetrag (das dürften dann hier wohl noch 2000,- Euro sein) auf einmal unter Fristsetzung fällig stellen.

Sollte dann der gesamte Betrag nicht fristgerecht gezahlt werden, empfiehlt sich, ggf. mit anwaltlicher Hilfe, ein Mahnbescheid bei Ihrem zuständigen Mahngericht zu beantragen oder ggf. direkt Klage auf Zahlung des Gesamtbetrages zu erheben.

3. Alternative

Sie lassen die Ratenzahlung weiterlaufen, hoffen auf fristgerechte Zahlung der weiteren Raten und können die bereits fälligen Raten, hier die bis 15.11. / 25.11.09, per Mahnbescheid oder Klage geltend machen.

Die 3. Alternative bietet den Nachteil, dass Sie jede in Verzug befindliche Raten gesondert durch Mahnbescheid geltend machen müssten, was jeweils auch höhere Kosten auslöst.

Sofern Sie über die 1. Rate bereits eine Klage erheben, können Sie die Klage jeweils nach weiterer nicht gezahlter fälliger Rate, erweitern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

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