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pfändung von alten zwangsvolstreckungen EILT

18.03.2009 16:34 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


Guten tag

ich bin seit über 2 jahren krankgeschrieben
und erhalte da ich ja auch schon aus der krankenkasse ausgesteuert bin arbeitslosengeld 1

jetzt bin ich gekündigt worden und ich soll eine kleine abfindung erhalten


leider aber im endefkt doch nicht da noch pfändungen aus denn jahren 2005 2006 2007 vorliegen und diese erst nao abgeolten werden

ist das rechtmässig

die forderungen noch zu bedienen?
denn sie sind ja schon veraltet oder

kann ich da was machen

die machen aber schon am freitag abrechnung eilt sehr

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Sehr gerne beantworte ich die von Ihnen gestellten Fragen zusammenfassend wie folgt:

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung verstehe ich die Situation so, dass Sie von Ihrem ehemaligen Arbeitgeber gekündigt wurden und Ihnen dieser dennoch eine kleine Abfindung zukommmen lassen möchte, was sehr schön da eher ungewöhnlich ist in dieser Situation.

Leider teilen Sie nicht mit, aus welchem Grund die Pfändungen vorliegen, also ob es sich um Lohnpfändung eines Dritten bei Ihrem Arbeitgeber oder um Pfändungen seitens des Arbeitgebers selber handelt. Wenn Sie möchten, können Sie mich sehr gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfrageoption hierüber noch etwas genauer informieren.

Sollte die Pfändung durch einen Dritten bei Ihrem Arbeitgeber, also vermutlich eine Lohnpfändung zur Befriedigung der Ansprüche dieses Dritten erfolgen, so käme eine Verrechnung grundsätzlich in Betracht, da auch die Abfindung der Lohnpfändung unterliegt, also aufgrund der Pfändungsbeschlüsse von dem Gläubiger/-n eingezogen werden könnte.

Sollte Ihr Arbeitgeber gegen Sie noch Ansprüche haben und aus diesen heraus pfänden, so könnte er mit Ihrem Abfindungsanspruch aufrechnen, so dass auch in diesem Fall die Verrechnung der Abfindung leider rechtmäßig wäre mit der Folge, dass die Abfindung nicht an Sie ausgezahlt, sondern zur Tilgung Ihrer Schulden verwendet wird.

Die Pfändungen bzw. genauer gesagt die den Pfändungen zu Grunde liegenden Ansprüche sind im Ergebnis leider nicht veraltet, also im rechtstechnischen Sinne verjährt.

Ich gehe davon aus, dass die Pfändungen ganz normal aufgrund eines Titels ergangen sind. Ein solcher Titel, also beispielsweise ein Urteil, ist 30 Jahre lang vollstreckbar, so dass grundsätzlich bis zu 30 Jahre nach Verurteilung zur Zahlung noch eine Pfändung wirksam durchgeführt werden kann.

Insoweit sehe ich aus Ihrer Sicht leider keinen größeren Handlungsspielraum, als die Pfändung über sich ergehen zu lassen, vorausgesetzt diese ist überhaupt rechtmäßig, was voraussetzen würde, dass überhaupt Ansprüche gegen Sie bestehen, was ich aus der Ferne anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung leider nicht abschließend beurteilen kann.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen für Ihr weiteres Vorhaben noch alles Gute und viel Erfolg!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!


mit freundlichem Gruß

Dipl.-jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132

Nachfrage vom Fragesteller 18.03.2009 | 17:18

es handelt sich um lohnpfändungen die bei meinem arbeit geber seit 2005 2006 und 2007 liegen

also so lange nicht bearbeitet worden sind

er hat mich gekündigt da meine stelle wegviel und ein sozialplan erarbeitet worden ist

wie gesagt seit über 2 jahren habe ich ja keinerlei zahlungen von im erhalten hätte er dan nicht die forderungen an das amtsgericht zurückgeben müssen nach einer gewissen zeit

oder ist es richt das er so wie die eine jetzt 4,5 jahre wartete denn vorher konnte bei mir auch nichts gepfändet werden

da mein gehalt zu gering war

wieviel darf er pfänden dann
wenn er die pfändungen er noch benutzen darf

ich habe ein unterhaltpflichtiges kind ( wo ich auch unterhalt bezahle)
und bin verheiratet

meine frau hat 2 kinder die aber nicht bei uns leben und daher wahrscheinlich auch nicht angerechnet werden







Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.03.2009 | 17:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag, den ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Da es sich um Lohnpfändungen handelt aufgrund von Vollstreckungstiteln, die 30 Jahre lang wirksam sind, ist eine Pfändung auch noch nach 4,5 oder sogar nach 29,5 Jahren leider noch möglich.

Dem steht auch nicht entgegen, dass es eine lange Zeit nichts zu pfänden gab oder nur sehr wenig. Gerade aus diesem Grund ist ein Titel ja 30 Jahre lang gültig, damit der Gläubiger sehr lange Zeit hat um gegebenenfalls abzuwarten, bis der Schuldner wieder über pfändbares Vermögen verfügt.

Ihre nächste Frage betriggt genau dieses pfändbare Vermögen bzw. die Pfändungsfreigrenze.

Dieses richtet sich bei Arbeitseinkommen nach § 850 c ZPO und beträgt grundsätzlich gem. § 850 c Abs.1 S.1 ZPO 930 € (netto).

Da Sie noc heinem Kind unterhaltspflichtig sind, erhöht sich diese Betrag gem. § 850 c Abs.1 S.2 ZPO um 350.- € auf insgesamt also 1280.- € ( netto). Nur wenn Sie darüber hinaus Arbeitseinkommen erhalten, ist der überschiessende Betrag also pfändbar.

Ich hoffe Ihre Nachfragen zu Ihrer Zufriedenheit beantowrtet zu haben und wünsche Ihnen noch alles Gute!

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-jur. Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt

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