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pfändbarer Betrag Restschuldbefreiungsverfahren

02.05.2019 19:26 |
Preis: 25,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Pfändungsfreier Betrag bei Einkommen eines Kindes

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich nach dem Regelinsolvenzverfahren derzeit im Restschuldbefreiungsverfahren.

Mein Gehalt wurde auf Brutto 2500 Euro erhöht, wobei sich ein Zahlbetrag von 1691,03 Euro netto ergibt.

Ich habe eine Tochter im Haushalt lebend, die sich im 2. Lehrjahr befindet und 18 Jahre alt ist, die über ein Einkommen von 475,75 Euro verfügt.

Meine 2. Tochter ist 8 Jahre alt, lebt nicht in meinem Haushalt. Eine Vereinbarung mit der Mutter wurde getroffen, dass Unterhalt in Naturalien erfolgt, da diese sehr oft bei mir ist, Kleidung gekauft wird, Verköstigung und ähnliches.

Ich bekam zeitnah einen Mitteilung von meinem Insolvenzverwalter, das sich von meinem Gehalt sich ein pfändbarer Betrag in Höhe von 64,75 Euro ergibt.

Laut Pfändungstabelle finde ich diesen Betrag bei einer unterhaltspflichtigen Person.

Meine Frage: Ist das so richtig? Mit 475,75 Euro kann Sie nicht viel ausrichten und lebt in meinem Haushalt.

Eine weitere Frage ist, wie es sich mit dem P - Konto verhält. Ich würde gern ein wenig Geld ansparen um einen Urlaub zu finanzieren. Ist dies im Restschuldbefreiungsverfahren noch notwendig? Neue Schulden sind auch nicht aufgelaufen. Ist dies überhaupt möglich?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Laut Ihren Angaben besteht die Unterhaltspflicht für die minderjährige Tochter. Die Tochter, die sich in der Ausbildung befindet, wird aufgrund des Einkommens und des Kindergeldanspruches nicht bei der Unterhaltsverpflichtung berücksichtigt.

Insoweit wird lediglich eine unterhaltspflichtige Person angenommen.

Zum 01.09.2019 erhöhen sich die Pfändungsfreibeträge.

2. Das Ansparen eines Guthabens auf einem weiteren Konto in dem Insolvenzverfahren ist nicht zu empfehlen. Nach einer Entscheidung des BGH unterliegt auch ein Guthaben, welches aus einem pfändungsfreien Einkommen angespart und auf ein anderenm Konto überwiesen wird, dem Insolvenzbeschlag ( BGH 26.9.13, IX ZB 247/11 , Abruf-Nr. 133302)

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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