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passwortgeschützte personenbezogene Daten im Internet

| 24.03.2018 08:37 |
Preis: ***,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Bernhard Schulte


Zusammenfassung: Datenschutzrecht: Einwilligung zur Verwendung von personenbezogener Daten im Hinblick auf die DSGVO.

Hallo,

ist es im Hinblick auf die neue EU-DSGVO erlaubt, personenbezogene Daten incl. Fotos im Internet zu veröffentlichen, wenn der Bereich durch ein Passwort geschützt wird?

Zugang zum geschützten Bereich hätte man mit dem individuellen Benutzername in Kombination mit einem Passwort, das für alle gleich wäre.

Die Freischaltung würde nicht automatisch erfolgen, sondern manuell nach vorheriger Kontaktaufnahme (per E-Mail oder telefonisch) mit dem potentiellen Kunden.

Die Personen, deren Daten im geschützten Bereich zugänglich sind, haben zuvor schriftlich der Veröffentlichung zugestimmt.

Falls es erlaubt ist, gibt es einen Punkt, der besonders zu beachten wären?

Herzlichen Dank für die Antwort

Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten.

Die EU-DSGVO bringt viele Neuerungen und Verschärfungen mit Wirkung ab dem 25.05.2018. Knapp gesagt gilt ab dann, dass es grundsätzlich verboten ist personenbezogene Daten zu verarbeiten, es sei denn es wäre erlaubt (Grundsätzliches Verbot mit Erlaubnisvorbehalt). Als Erlaubnis gilt hier die Einwilligung des Betroffenen nach Art 6 Abs. 1 a) DSGVO .

Das Einfachste ist hier also, eine entsprechende Einwilligung der betroffenen Personen nach Art. 7 DSGVO einzuholen. Die Einwillig muss jedoch den Anforderungen des Art. 7 DSGVO genügen, d.h. die Einwilligung des Betroffenen muss sich explizit auf alle hier verwendeten personenbezogenen Daten (alle in der Einwilligung benennen) beziehen.

Da Sie hier ein Foto verwenden, muss die Einwiligung explizit auch die Verarbeitung von rassischen und genetischen Daten nach Art. 9 DSGVO umfassen. Solche sind ja einfach auf dem Foto erkennbar. Darüber hinaus müssen Sie den Betroffenen ebenfalls über seine Widerrufsmöglichkeit hinweisen, so dass das ebenfalls in der Einwilligungserklärung aufgenommen werden sollte.

Die Einwilligung müssen Sie im Zweifelsfall nachweisen können. Sie muss zwar nicht schriftlich erfolgen, doch ist dies mehr als ratsam.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine positive Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.03.2018 | 19:47

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