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parkendes Fahrzeug gegenüber von Ausfahrt

| 16.12.2008 14:21 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


22:07

Guten Tag,

ich bin aus der Ausfahrt einer Freundin herausgefahren und touchierte beim rangieren eine Radkappe eines Mercedes.
Ich hinterliess einen Zettel und die Halterin des Fahrzeuges rief nächsten Tag an und nannte 6 Euro für die Radkappe.
Einen Tag später rief sie erneut an und nannte 400 Euro, da die Lenkstange neu eingestellt werden müsste und es sich hier, um ein geleastes Fahrzeug handel hätte sie es in die Werkstatt bringen müssen.
Die Straße ist 3 bis 3,5m Breit.

Muss ich die geforderte Summe in der o.a. Höhe zahlen und ist sie nicht selber Schuld an dem Unfall, weil falsch parkend?

Herzlichen Dank und Grüße von Macawi

16.12.2008 | 14:51

Antwort

von


(474)
Fuhrstr. 4
58256 Ennepetal
Tel: 0 23 33 / 83 33 88
Web: http://www.rechtsanwalt-ennepetal.com
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Unter Umständen liegt ein Verstoss des Halters der parkenden Fahrzeuges gegen § 12 III Nr. 3 StVO vor; dies muss im Einzelfall anhand der Örtlichkeiten bewertet werden. Schmal ist die Fahrbahn, wenn ein Fahrzeug von der Breite der Einfahrt bei beiderseitigem Parken nicht ohne schwieriges Rangieren ein- oder ausfahren kann; mäßiges Rangieren ist dem durchschnittlich geübten Berechtigten zuzumuten. Allein aus der Straßenbreite läßt sich die Sache aus der Ferne leider nicht abschließend bewerten.

In der Regel kommt jedoch auch dann eine Mithaftung des Halters des parkenden Fahrzeuges in der Höhe der normalen Betriebsgefahr (ca. 25%) in Betracht, wenn kein solcher Verstoss vorliegt. Ergänzend zu würdigen sind die weiteren Umstände (z.B. Örtlichkeiten, Enge der Straße und Ausfahrt, ggf. Behinderung durch das parkende Fahrzeug, ggf. Dunkelheit). Eine höhere Mithaftung als 25% dürfte allerdings der Ausnahmefall sein.

Die Schadenshöhe sollten Sie sich durch geeignete Unterlagen, z.B. die Werkstattrechnung, belegen lassen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 16.12.2008 | 15:49

Wie setze ich diese Mithaftung von 25 % denn durch?
Per Polizei und Anzeige? Oder in dem ich einfach nur 75% der geforderten Rechnung zahle?

Vielen Dank im voraus und Gruß von macawi

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.12.2008 | 22:07

Üblicherweise wird die Mithaftung des Unfallgegners von der Forderung abgezogen und diese dann nur anteilig gezahlt. In diesem Fall wären dann 75% der Forderung zu zahlen. Sie sollten dieses Vorgehen in jedem Fall aber vorab mit Ihrem Kfz-Haftpflichtversicherer absprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.12.2008 | 16:26

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