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ordentliche Kündigung steht mir Abfindung zu ?

25.02.2007 11:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,
ich wurde fristgerecht gekündigt und bin seit 01.01.1999 dort beschäftigt. Mein chef hat keinen Grund angegeben nur das Arbeitsverhältnis durch ordentliche fristgerechte Kündigung mit Angaben meiner noch zustehenden Urlaubstage und Plusstunden aufgeführt. Des Weiteren hat er geschrieben, dass meine noch zustehenden Bezüge + Arbeitspapiere mir termingerecht zur Verfügung gestellt werden.
Der Hauptgrund für die Kündigung ist, das ich im letzten Jahr oft im Krankenhaus war und mein Gesundheitszustand zur Zeit auch noch nicht optimal ist, ich deshalb meinen Arbeitsplatz nicht mehr hundertprozentig und auch nicht mehr vollzeit ausüben kann. Eine Teilzeitstelle oder eine andere Arbeit in dem Betrieb kann er mir auch nicht anbieten, da dies Gesundheitlich auch nicht optimal wäre. Unser Betrieb hat weniger als 10 Mitarbeiter.
Meine Fragen sind folgende:

1 )steht mir eine Abfindung (ggf. gesetzliche)zu und hat man eine Chance die durchzusetzen? Da ich mir sonst nie was zu Schulden kommen lassen habe und er auch immer mit mir zufrieden war.
2) wenn ja wie sollte ich dann vorgehen? (die Kündigung habe ich vor einer Woche bekommen und konnte auch durch Überstunden und Resturlaub gleich nach Hause gehen)

mit frdl. Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,



die Abfindung ist davon abhängig, dass

es sich um eine betriebsbedingte Kündigung handelt UND

der Arbeitgeber bereits IM Kündigungsschreiben eine Abfindung für den Fall anbietet, dass der Arbeitnehmer die Klagefrist der Kündigungsschutzklage (drei Wochen ab Zugang) verstreichen lässt.


Hieran fehlt es, so dass Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung NICHT haben.


Hier bleibt also nur noch die Möglichkeit Kündigungsschutzklage (KEINE Kostenerstattung in der ersten Instanz) innerhalb von DREI WOCHEN nach Zugang erheben, da dann meistens eine Abfindung in der Güteverhandlung festgelegt wird (aber nicht MUSS).

Wesentlich wird dabei sein, wie die Prognose bezüglich der Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit ausfällt; versuchen sollten Sie es aber auf jeden Fall.

Eine andere Möglichkeit wäre, eine Abfindung mit dem Arbeitgeber auszuhandeln, wobei dieses in Hinblick auf die drei-Wochen-Frist aber schnell geschehen muss.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 25.02.2007 | 11:44

Hallo,
wenn ich mit dem Arbeitgeber eine Abfindung aushandeln will, wie kann man das am besten formulieren ohne dass er mich wieder einstellen muss, aber für beide ein zufriedenes Ende ist.

vielen Dank im voraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.02.2007 | 13:28

...für den Verlust des Arbeitsplatzes zahlt der Arbeitgeber eine Abfindung von....EUR,

könnte eine Richtlinie sein; der genaue Text kann ohne Kenntnis aller Einzelheiten nicht genannt werden.

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