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onlineersteigerung


06.01.2007 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



ich habe bei undertool und bei jobdoo bauaufträge ersteigert, die während der auktionen ( vor ende des auktiondatum) anderweilig vergeben wurden.
ich habe von undertoll und jobdoo die benachrichtigungen das ich die aufträge offiziell gewonnen habe, sodas zwischen auktionseinsteller und mir ein rechtsgülter vertrag besteht.
nun die frage: in wie weit besteht die möglichkeit schadensersatz (entgangener gewinn)von den auktionseinsteller zu fordern.
die verträge sind von beiden seiten nicht gekündigt und es gibt nur informationen per mail das die aufträge vergeben sind.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


aufgrund der Auktionen sind verbindliche Verträge zustande gekommen, die zu erfüllen sind.

Wenn die Vertragspartner nun den Vertrag nicht erfüllen wollen, machen sich diese in der Tat schadensersatzpflichtig einschließlich des entgangener Gewinnes.

Hier sollten Sie nun vorab beide Vertragspartner mit EInschreiben/Rückschein anschreiben und auf Vertragserfüllung bestehen. Setzten Sie dabei eine Frist von 14 Tagen (die Frist kann sich aber je nach Art des Vertrages verkürzen oder verlängern) und bestehen Sie zunächst auf Vertragserfüllung.

Dieses ist wichtig, um mögliche Ansprüche dann gefahrlos durchzusetzen.

Nach Fristablauf oder ernsthafter Erfüllungsverweigerung befinden sich die Vertragspartner dann in Verzug.

DANN sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung der Ansprüche beauftragen (was auch über unser Büro erfolgen kann); die Anwaltskosten wären dann als Verzugsschaden erstattungspflichtig, wobei SIE aber als Auftraggeber daneben auch für die Gebühren haften.

Hinsichtlich des entgangenen Gewinnes ist dann aber ein ganz konkreter Vortrag erforderlich, wie dieser Betrag zu errechnen ist, bis hin zur Offenlegung der Kalkulationsunterlagen, Nennung der Sowieso-Kosten etc.

Dieses ist nicht unkompliziert, so dass ein Pauschalbetrag manchmal die bessere Alternative sein kann, was dann beim weiteren Vorgehen unbedingt geprüft werden sollte.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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