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nicht genommener Urlaub

| 26.03.2015 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,
habe 14 Monate in einer Firma gearbeitet,was ich im Februar wegen Mopping und persönlicher Beleitigung des Chefs beenden musste.Ich habe im letzten Sommer offizell 10 Tage Urlaub gemacht.Da ich heute nicht mehr Nachweisen kann,wieviel Überstunden ich gemacht habe, und wieviel Urlaub ich noch habe, weil ich zwischendurch auch zuhause bleiben musste,weil keine Arbeit da war.Nun kann ich nicht mehr Nachvollziehen ob der Chef Überstunden oder Urlaub mir gut geschrieben hat.Was kann ich jetzt Unternehmen ...habe bereits die Firma gebeten mir eine schriftliche Aufstellung zukommen zulassen,ist bis heute nicht erfolgt.!!!Ich denke mir steht noch Urlaub zu.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Überstunden müssten Sie im Streitfall darlegen und beweisen, was nach Ihrer Schilderung kaum möglich sein dürfte. Wenn zu wenig Arbeit da ist, darf der Arbeitgeber dafür keine Urlaubstage abziehen, denn das Betriebsrisiko trägt der Arbeitgeber.

Sie müssten wissen, wie viel Urlaub Sie im Arbeitsvertrag vereinbart haben. Ansonsten hätten Sie im Zweifel Anspruch auf den Mindesturlaub nach dem BUrlG. Wenn der Urlaub nicht mehr genommen werden kann, ist er abzugelten.
Sie sollten eine eigene Aufstellung machen und die entsprechende Anzahl der Urlaubstage aufführen und den AG auffordern diese Tage abzugelten. Setzen Sie schriftlich eine Frist. Sollte nichts passieren, müssten Sie das Arbeitsgericht einschalten. Der AG ist im übrigen verpflichtet Ihnen mitzuteilen wie viel Urlaub Ihnen zusteht und welcher Resturlaub noch vorhanden ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie einen Anwalt beauftragen, damit dieser den AG auffordert.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht


Bewertung des Fragestellers 28.03.2015 | 12:43

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