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neuer Verlauf der Grundstücksgrenze nach Abmarkung

| 05.01.2012 00:02 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Wegen einer Erbschaft von Nachbar A wurde im Juni 2010 ein Grenzstein unserer Grundstücke neu vermessen. Dabei ergab sich eine Abweichung zur bisher bestehenden Abmarkung. Wir haben die neue Abmarkung anerkannt und es gab eine Änderung im Grundbuch. Nachbar B hat jetzt Ansprüche wegen der neuen Abmarkung an uns gestellt in Form von Rückbau einer Grundstücksmauer oder gütliche Einigung. Diese Mauer besteht seit 1997 und wurde nach gutem Glauben an die Richtigkeit der vorher gesetzten Abmarkung und Grundbucheintragung erstellt. Nachbar B hat 2002
das Grundstück erworben und war bis 2010 mit den Grundstücksgrenzen einverstanden. Kann er einen Rückbau oder Entschädigung von uns verlangen, oder muß er sich da an den Verkäufer des Grundstücks in Verbindung setzen, wegen möglicher fehlerhafter Kaufangaben und seine Ansprüche für Entschädigung bei Ihm geltend machen. Sind wir durch Anerkennung der Abmarkung zur Entschädigung verpflichtet?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Wenn die Mauer komplett auf dem Grundstück des Nachbarn steht, handelt es sich nicht mehr um eine Grenzeinrichtung mit der Folge, dass die Mauer in seinem Alleineigentum steht. Er kann mit diesem Alleineigentum nach Belieben verfahren und die Mauer demnach beseitigen. Allerdings sehe ich keine Rechtsgrundlage dafür, dass Sie dies bezahlen müssten, weil Sie nicht schuldhaft auf einem fremden Grundstück gebaut haben.

Schneidet die Mauer allerdings noch die Grenze, handelt es sich um ein gemeinschaftliches Mit-Eigentum. Dann könnte der Nachbar keine Beseitigung verlangen.


Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Tel.: 08054 – 9233
Fax.: 08054 – 9234

E-Mail: ra.zuern@gmail.com

Nachfrage vom Fragesteller 01.02.2012 | 17:58

Danke für die Antwort. Bitte teilen Sie mir die dazugehörigen § und das Gesetzbuch mit.

Hier noch eine Nachfrage:
Wenn nur ein Grenzpunkt neu vermessen wurde, ist davon auszugehen, daß die anderen Grenzpunkte weiterhin Ihre Gültigkeit haben. Zweifelt der Nachbar das an, muß er allein die Kosten einer erneuten Vermessung tragen?
Liege ich da richtig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.02.2012 | 19:31

Sehr geehrter Fragesteller,

besten Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Meine Ausführungen zur Rechtslage ergeben sich aus § 921 BGB.

Ihre weitere Frage ist keine Nachfrage im Sinne dieser Plattform und wären eigentlich als neue - gesonderte - Frage einzustellen. Ungeachtet dessen möchte ich Ihnen dazu Antwort geben:

Die Frage der Kostentragung wird nicht bundesrechtlich geregelt, sondern länderspezifisch. Prinzipiell müssen aber beide Nachbarn die Kosten gemeinsam tragen, wenn der Grenzstein falsch war. Ist er richtig, müsste der Nachbar als Veranlasser der Überprüfung alleine bezahlen.

Ich hoffe, ich habe damit Ihre Nachfrage beantworten können und würde mich über eine gute Bewertung freuen, andernfalls müssten Sie sich einfach nochmals melden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.02.2012 | 22:26

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FRAGESTELLER 01.02.2012 3,6/5,0
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