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neue Unterhaltsberechnung richtig?!

| 08.02.2014 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo,
ich bin Vater einer Tochter, 15 jahre. Kindesmutter hat einen Titel über 125,27 Euro.
In meiner neuen Partnerschaft habe ich 2 weiter leibliche Kinder ( 1 und 6 Jahre ). Ich habe seit 01.2013 keinen Unterhalt mehr gezahlt, weil ich eine neue Titulierung haben wollte,in der meine 2 weiteren Kinder berechnung finden.Nun habe ich nach fast 1 Jahr Kampf, mit der Kindesmutter und dem zuständigen JA eine neue Unterhaltsberechnung/Unterhaltsminderung erwirkt.
(Bisherige Unterhaltsschuld/Alter Titel1.503,24).
Ich habe die geforderten Unterlagen eingereicht und heute die neue Unterhaltsminderung erhalten. Für mich sieht das auf den ersten Blick aber nicht richtig errechnet aus und es ist nicht die Rede davon, das es ein neuer Unterhaltstitel sei sondern eine Herabsetzung meiner Unterhaltspflicht.
Daher eine Fragen:

Unterhalt von JA richtig berechnet?
Muss es eine neue Titilierung für den neu errechneten Unterhalt geben? oder bleibt der Alte bestehen und die Kindesmutter kann damit Pfänden.
Wenn der Unterhalt nicht richtig Berechnet ist wie ist dann von mir vorzugehen?




Alle Daten habe ich auch den JA geschickt!

Mein Netto-Einkommen 01-12/2013
01/2013 1.132,14
02/2013 849.97
03/2013 1.109,63 / Korrektur +4,28 Überweisung
04/2013 1.108,55
05/2013 1.108,57
06/2013 1.167,99
07/2013 1.165,36
08/2013 1.136,92
09/2013 1.130,33
10/2013 1.131,98
11/2013 1.123,74 / Korrektur -28,80 Abzug
12/2013 1.093,84
Ausgaben/Einnahmen monatlich:

Miete 665.00
Wohngeld 255,00
Nebebkosten Gas 43.00
Elterngeld/Partnerin 251.55
Kindergeld 368,00
Erziehungsgeld/Partnerin 200,00
Zahlung/Schulden an JA 40,00
Kein Auto vorhanden !


Berechnung JA:
1 - 6/2013 ab 7/2013

durchschnittliches Netto-Einkommen: 1.124,92 1.140,40
- 5% berufsbedingte Aufwendungen: 56,25 57,02
= bereinigtes Netto-Einkommen: 1.068,67 1.083,38
- Selbstbehalt: 1.000,00 1.000,00
= für Unterhaltszwecke verfügbares 68,67 83,38
Einkommen:

Dem gegenüber steht folgender Bedarf Ihrer Kinder:
1 - 6/2013 ab 7/2013
Tochter ( 3. Altersstufe): 334,00 334,00
Sohn ( 1./2. Altersstufe): 225,00 272,00
Sohn (1. Altersstufe): 225,00 225,00

Geamtbedarf: 784,00 831,00

Unterhaltsverspflichtung für meine Tochter: von 01.- 06.2013 monatlich 29,00
ab 06.2013 monatlich 34,00

Einer Herabsetzung Ihrer Unterhaltsverpflichtung auf die vorgenannten Beträge stimmt die Kindesmutter zu.
Demnach errechnet sich für die Zeit von 01.2013 - 01.2014 ein Unterhaltsrückstand von nur noch 412.00.


Ich hoffe Sie können mir helfen!

Ein Vater

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach der innerhalb der Zeitspanne von zwei Stunden möglichen ersten Prüfung ist die Berechnung so nicht nachvollziehbar.

Es ist nicht ersichtlich, warum das Jugendamt einen Berechnungsschnitt ab 07/2013 macht.

Dabei kann ich natürlich nur die hier vorgelegten Zahlen prüfen.

Es ist dann auch nicht von einem höheren Einkommen auszugehen, so dass eine Unterhaltserhöhung ab 07/2013 nicht in Betracht kommt.

Dieses gilt auch unter Berücksichigung der Tatsache, dass der Sohn offenbar in eine andere Alterstufe gekommen ist. Das führt aber nicht dazu, nun das Einkommen ab diesem Zeitpunkt anzunehmen.

Der Unterhalt der Tocher würde sich dann verringern. Unter Berücksichigung der zunächst bis 06 errechneten Verteilungsmasse dürfte sich nur noch ein betrag in Höhe von 27,00 € ergeben.


Sofern die vollstreckbare Urkunde gegen gezeichnet wird, gilt Sie als abgeändert. Die Kindesmutter kann dann nicht mit dem alten Titel pfänden.

Wichtig ist aber, dass der Zeitpunkt der Abänderung genau festgelegt wird.

Wird keine Festlegung vorgenommen, gilt die Äbänderung nur für die Zukunft. Rückstände aus der Vergangenheit könnten dann gepfändet werden.


Zunächst sollten Sie die Erhöhung des Unterhaltes beim Jugendamt nachfragen und vorher nichts unterzeichnen.

Ich würde Ihnen raten, VOR Unterzeichnung die Urkunde und die Gesamtumstände prüfen zu lassen. Gerne kann das über unser Büro erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 15.02.2014 | 15:18

Sehr geehrte Anwältin,

Sie schrieben in Ihrer Antwort:

"Sofern die vollstreckbare Urkunde gegen gezeichnet wird, gilt Sie als abgeändert. Die Kindesmutter kann dann nicht mit dem alten Titel pfänden. Wichtig ist aber, dass der Zeitpunkt der Abänderung genau festgelegt wird."

Verstehe ich dies richtig?! Ich muss die Vollstreckbare Urkunde mit neu erechnetem Unterhalt und genauem Zeitpunkt der Abänderung im zustängigem JA gegenzeichnen, damit sie ihre Wirkung erhält? Oder muss die Kindesmutter dies Unterschreiben?! oder wir beide?!

Danke für Ihre Antwort

Ein Vater

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.02.2014 | 15:26

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben das richtig verstanden.

Sie müssen die Abänderungsurkunde unterzeichnen, da Sie den nun abgeänderten Betrag anerkennen. Die Kindesmutter muss nicht unterzeichnen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 15.02.2014 | 15:31

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