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neue Düsseldorfer Tabelle

07.01.2008 17:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


11:16
Hallo,

nach bisheriger DDT wurde ich mit einem Nettoeinkommen von 3.100€/Monat und Unterhaltsverpflichtungen 3 Kindern (8,10,12 Jahre =>wohnen bei der Mutter) und einem Kind (14 Jahre =>wohnt bei mir)in Stufe 8 eingruppiert.(Herabstufung von Stufe 9)

Welche Änderungen ergeben sich mit der neuen Düsseldorfer Tabelle?
Muss ich die Zahlungen automatisch anpassen?
Wenn ja, ab wann - eventuell rückwirkend zum 01.01.2008?

Ich bitte um Ihre Antwort.
Vielen Dank,

ein Vater

07.01.2008 | 17:52

Antwort

von


(558)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach der neuen Unterhaltstabelle sind Sie nach Stufe 4 dem 8 und 10 Jahre alten Kindern zu einer Zahlung von 371,00 € verpflichtet und dem 12 Jahre alten Kind zu einer Zahlung von 420,00 €. Es wird jeweils das Kindergeld zur Hälfte abgerechnet wenn die Kindesmutter das Kindergeld erhält und Ihr Zahlbetrag verringert sich um diesen Betrag (77,00 €) je Kind.

Liegt bei Ihnen ein Titel in prozentualer Form vor, so ergibt sich die Umrechnung der sogenannten dynamischen Titel über Kindesunterhalt nach § 36 Nr. 3 EGZPO : Ist Kindesunterhalt als Prozentsatz
des jeweiligen Regelbetrages zu leisten, bleibt der Titel bestehen. Eine Abänderung ist nicht erforderlich.
An die Stelle des bisherigen Prozentsatzes vom Regelbetrag tritt ein neuer Prozentsatz vom Mindestunterhalt.
Dieser ist für die jeweils maßgebliche Altersstufe gesondert zu bestimmen und auf eine Stelle nach dem
Komma zu begrenzen (§ 36 Nr. 3 EGZPO ). Der Bedarf ergibt sich aus der Multiplikation des neuen Prozentsatzes
mit dem Mindestunterhalt der jeweiligen Altersstufe und ist auf volle Euro aufzurunden (§ 1612a Abs. 2 S. 2 BGB ).
Der Zahlbetrag ergibt sich aus dem um das jeweils anteilige Kindergeld verminderten bzw. erhöhten Bedarf. Sie müssen in diesem Fall den neuen Betrag leisten.

Sollte ein Titel mit Beträgen vorliegen, so müssen Sie erhöhten Beträge nicht automatisch zahlen. Es müsste eine Abänderung verlangt werden.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
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Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
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Rückfrage vom Fragesteller 08.01.2008 | 07:48

Hallo,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Da kein Titel vorliegt, kann ich neu berechnen und komme auf einen um 6,00€ reduzierten Betrag.

Eine Nachfrage habe ich noch: Sie führen Kindergeld anteilig in Höhe von 3x 77,00 € an. Da ich 4 Kinder habe, erhält meine Frau für das vierte Kind anteilig 89,50€ Kindergeld, das mir wiederum auch zusteht.
Teilen Sie diese Ansicht?

Herzliche Grüße
ein Vater

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.01.2008 | 11:16

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wenn kein Titel vorliegt, dann können Sie nach der neuen Tabelle zahlen.

Hinsichtlich des Kindergeldes für Kind 4 stimme ich Ihnen zu. Jedoch können Sie dies nicht mit den Unterhaltzahkungen für die anderen Kinder verrechnen. Wenn für das 8 Jahre alte Kind das erhöhte Kindergeld gezahlt wird, dann ist der erhöhte Betrag anzusetzen statt den 77,00 €.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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