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nachträglicher Kindesunterhalt

| 26.03.2013 21:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Unterhalt kann für die Vergangenheit nur gefordert werden, wenn der Unterhaltspflichtige in Verzug gesetzt wurde.
Bei Volljährigen haften beide Eltern nach Quote ihrer Leistungsfähigkeit.

Zwei meiner Töchter wohnten bei Ihrer Mutter - ich habe den vereinbarten Unterhalt bezahlt. die ältere Tochter (18J)) ist dann zu mir gezogen im August 2012. Ich habe KEINEN Unterhalt gefordert, da das zu hohen Spannungen geführt hätte welche meine jüngste Tochter, welche noch bei der Mutter wohnte hätte ausbaden müssen.
ich wollte ihr diesen Druck ersparen.
Leider hat das doch nicht den gewünschten Erfolg gebracht - sie leidet an Bulimie und hat jetzt eine Therapie angetreten und ist von der Mutter weggezogen.
Die ältere Tochter , welche von Aug 2012 - Okt 2012 bei mir wohnte kommt jetzt zurück von eine Reise und wird wieder bei mir leben...
Frage: kann ich nachträglich für Aug 2012 - Okt 2012 den Unterhalt fordern..
Ich mache das erst jetzt , da ich wie gesagt den Druck der Mutter auf die verbleibende Tochter so gering wie möglich halten wollte.
Es existiert keine Urkunde - bei der Scheidung lebten alle Kinder bei der Mutter.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Sie können den Unterhalt leider nicht nachträglich geltend machen, weil dafür Verzug der Mutter erforderlich wäre. Sie hätten also die Kindesmutter zum Unterhalt im August auffordern müssen. Wenn das nicht geschehen ist, können Sie nichts nachträglich verlangen. Darüber hinaus ist Ihre Tochter volljährig. Damit sind Sie auch selbst barunterhaltspflichtig auch wenn die Tochter bei Ihnen lebte. Beide Eltern haften bei volljährigen Kindern nach Quote Ihrer Leistungsfähigkeit. Es kann also sein, dass bei einer Berechnung Sie ohnehin allein für den Bedarf der Tochter haften würden, etwa weil die Mutter nicht über dem Selbstbehalt von 1200 € netto verdient. Dieser würde gelten, wenn Ihre volljährige Tochter keine Schülerin mehr ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.03.2013 | 07:38

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