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nach Verjährung trotzdem Schmerzensgeld?

28.02.2011 03:40 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Hallo,
ich wurde 9 Jahre lang von meinem Vater sexuell missbraucht.Damals hat er meines Wissens 5 Jahre auf Bewährung bekommen und eine Psychologische Therapie gemacht.Ich habe mich die Jahre so durchgeschlagen und bin heute einfach nur psychisch am Ende.Durch das Internet bin ich erst jetzt darauf gestoßen, dass ich eigentlich die Möglichkeit habe meinen Vater auf Schmerzensgeld anzuklagen. Nur habe ich auch gelesen das es nur bis zu 10 Jahren nach dem 18Lebensjahr geht.Tja, heute bin ich 29.Habe ich noch Möglichkeiten?Mein Schaden ist größer den je.Ich weiß nicht ob ich bei einem Rechtsanwalt etwas erreichen könnte.Wenn ja,lohnt sich so ein Prozess überhaupt?Hätte zuviel Angst das alles für ein paar Euros durchzustehen.
Bitte antwortet mir.
Vielen Dank im voraus

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich kann ein Anspruch auf Schmerzensgeld zunächst ohne Rücksicht auf die Verjährung geltend gemacht werden. Relevant würde dies nur, wenn sich Ihr Vater außergerichtlich weigern würde, einen entsprechenden Ausgleich zu leisten. Denn dann müsste das Schmerzensgeld eingeklagt werden und er könnte sich vor Gericht auf Verjährung berufen, so dass die Klage abgewiesen würde. Man könnte ihn aber auch außergerichtlich auffordern, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Gibt er eine solche Erklärung ab, so könnte er in einem Verfahren diese nicht mehr ohne weiteres zurück nehmen.

Grundsätzlich ist die Geltendmachung eines Schmerzensgeldes daher möglich. Sie sollten sich aber in jedem Falle an einen Anwalt vor Ort wenden. Denn ggf. könnten Sie auch einen Anspruch nach dem Opferentschädigungsgesetz haben. Sollten Sie die Kosten für einen Anwalt nicht selber aufbringen können, so können Sie bei Ihrem zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen und den Beratungshilfeschein dem Anwalt/der Anwältin in der ersten Besprechung übergeben. Es fällt dann lediglich eine Selbstbeteiligung von 10,- € an, die der Anwalt evtl. auch erlassen kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Rückfrage vom Fragesteller 28.02.2011 | 12:56

Vielen Dank für Ihre Antwort.Erläutern sie mir doch bitte diesen Satz:"Man könnte ihn aber auch außergerichtlich auffordern, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Gibt er eine solche Erklärung ab, so könnte er in einem Verfahren diese nicht mehr ohne weiteres zurück nehmen."
Wie soll das ablaufen?
Durch Rechtsanwaltbriefe?
Vielen dank und Entschuldigung für diese Nachfrage.
Mit freundlichen Grüßen
inchen2805

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.02.2011 | 13:36

Sehr geehrte Ratsuchende,

dies muss nicht zwangsläufig, sollte jedoch aufgrund der notwendigen richtig zu wählenden Formulierungen durch einen Anwalt geschehen.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

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