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nach Aussteuerung ALG I

09.03.2014 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich bin bis Ende März 78 Wochen krank. Dann werde ich ausgesteuert.Mir steht noch ALG I zu .Nun weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Erwerbsunfähigkeitrente ist beantragt ,aber abgelehnt. Ich habe Widerspruch eingelegt.Ausserdem habe ich eine 60 GdB.
Nun fordert das arbeitsamt, das ich zum Arbeitmedizinischen Dienst gehe und mich untersuchen lasse, bevor ich überhaupt mich arbeitslos gemeldet habe.
Was soll ich tun, ich bin 60 Jahre alt
09.03.2014 | 21:43

Antwort

von


(132)
Golmsdorfer Straße 11
07749 Jena
Tel: 03641 2692037
Web: http://www.raschwerin.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Arbeitsamt schickt Sie zum Amtsarzt, damit dieser feststellt, ob Sie überhaupt noch arbeitsfähig sind. Eine Arbeitsfähigkeit ist Voraussetzung für die Gewährung von ALG I.

Die Begutachtung bzw. die Erstellung des Gutachtens erfolgen relativ zeitnah. Erst dann, wenn dieser feststellt, dass Sie arbeitsfähig sind, kann über Ihren Anspruch auf ALG I abschließend entschieden werden.

Stellt der Amtsarzt fest, dass Sie nicht arbeitsfähig sind, müssen Sie einen Antrag auf Grundsicherung nach dem SGB XII beim Sozialamt stellen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Daniela Weise-Ettingshausen

Ergänzung vom Anwalt 10.03.2014 | 10:51

Ergänzend möchte ich Sie noch auf § 145 SGB III hinweisen.

Dieser besagt, dass Anspruch auf Arbeitslosengeld auch derjenige hat, der allein deshalb nicht arbeitslos ist, weil r wegen einer mehr als sechsmonatigen Minderung seiner Leistungsfähigkeit versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigungen nicht unter den Bedingungen ausüben kann, die auf dem für sie in Betracht kommenden Arbeitsmarkt ohne Berücksichtigung der Minderung der Leistungsfähigkeit üblich sind, wenn eine verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung nicht festgestellt worden ist.

Danach besteht auch nach Ausschöpfung eines Anspruchs auf Krankengeld trotz fehlender Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt Anspruch auf Arbeitslosengeld, bis der Rentenversicherungsträger festgestellt hat, ob eine Erwerbsminderung vorliegt.

Stellen Sie daher dennoch einen Antrag auf ALG I und weisen vorsorglich auf § 145 SGB III hin.

ANTWORT VON

(132)

Golmsdorfer Straße 11
07749 Jena
Tel: 03641 2692037
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