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mutter verweigert auskunftspflicht gegenüber dem leiblichen vater


05.11.2006 17:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Mann hat drei unterpflichtige Kinder.
Seine Exfrau verweigert ihm seit August letzten Jahres die Auskunft ob sein 17-jähriger Sohn eine und welche Ausbildung er nachgeht.Wir teilten ihr schriftlich mit,dass sie zur Aukunft verpflichtet sei und dass wir die Unterlagen brauchen,da eine Unterhaltsneuberechnung erstellt werden sollte.Seit 1 Jahr warten wir vergebens.Ebenso verhält es sich mit der 2.ältesten Tochter.Sie soll nach unseren privaten Informationen eine weiterbildende Schule besuchen.Auch hier weigert sie sich meinem Mann Unterlagen zu sschicken.Diese Tochter soll sich als 16-Jährige in einer WG auffhalten;ebenfalls dazu gibt sie keine Auskunft.Welchen Unterhalt soll mein Mann zahlen,wenn er keine aktuellen Unterlagen hat?Durch die Auskunftsverweigerung betreffs dem Sohn hat die Mutter so und so den Unterhaltsanspruch verloren oder ?

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Sehr geehrte Fragestellerin ,

ich nehme an,es geht um Kindesunterhalt(also nicht nachehelichen
Unterhalt der Ex-Frau selbst).

Ihr Mann hat eine Auskunftsrecht,soweit zwei Jahre seit der letzten (etwaigen)Auskunft vergangen sind oder sich die Lebenssituation der Kinder (z.B:wegen Schulabschluss /Weiterbildung))vermutlich verändert hat .


Ich rate dazu,die Ex-Frau mit folgendem Inhalt anzuschreiben:


(1) Fristsetzung zur Erledigung der Auskunft(plus Unterlagen),in
Bezug auf Sohn und Tochter.

(2) Ankündigung ,dass nach erfolglosem Fristablauf auf Auskunft
geklagt wird,und Ex-Frau alle Verfahrenskosten erstatten muss.-
(3) Mitteilung,dass bis zur vollständigen Klärung der Auskunftsfrage der laufende Kindesunterhalt nur "unter Vorbehalt" gezahlt wird.

Solange die Auskunft-notfalls durch Zwang(= Titel/Klage) nicht
erteilt wird,muss der laufende Unterhalt "unter Vorbehalt" weitergezahlt werden.Mit diesem Vermerk kann man wenigstens sicherstellen,dass man etwaige Überzahlungen mit späterem Unterhalt verrechnen kann,sobald neu gerechnet werden kann.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin





Ergänzung vom Anwalt 05.11.2006 | 20:36


Nach erfolglosem Fristablauf rate ich an, sich einer Anwältin oder enes Anwaltes Ihrer Wahl zu bedienen,um auf dem dann anstehenden Klagwege KLarheit zu bekommen,ob und ggfls.welche Beträge zukünftig noch zu zahlen sind.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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