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mündlicher Arbeitsvertrag


16.08.2006 13:33 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Nachdem das befristete Arbeitsverhältnis einer Mitarbeiterin zum 30.06.06 endete habe ich ihr eine mündliche Zusage zur Weiterbeschäftigung gegeben.Allerdings mit der Einschränkung, das sie in einer anderen Filiale bei weniger Stunden beschäftigt wird. Leider kann sich die Mitarbeiterin, nach der ersten Gehaltsabrechnung, an nichts mehr erinnern und besteht nun auf ihre alte Arbeitszeit bzw. ihr altes Gehalt.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


das befristete Arbeitsverhältnis endet grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Zeit, SOFERN nicht in dem Arbeitsvertrag selbst oder einen ggfs. anwendbaren Tarifvertrag ausdrücklich die ordentliche Kündigung zur Zeitpunkt des Ablaufes des befristeten Arbeitsverhältnisses festgelegt worden ist.

Davon gehe ich nach dem derzeitigen Sachstand nicht aus, so dass das befristete Arbeitsverhältnis dann automatisch zum 30,06.2006 geendet hat.



Die Weiterbeschäftigung stellt dann einen völlig neuen Arbeitsvertrag dar, der auch -sofern nicht wieder vertragliche oder tarifvertragliche Gründe entgegenstehen - mündlich geschlossen werden kann.

Verlangt nun die Mitarbeiterin andere Arbeitszeiten/ Gehälter ist diese für den von ihr behaupteten Arbeitsvertrag voll beweispflichtig.

Und dieser Beweis wird Ihr kaum gelingen, da sie hier offenbar im Juli mit den Arbeitszeiten einverstanden gewesen ist und auch nur verkürzt gearbeitet hat. Diese Indizien werden also gegen die Mitarbeiterin sprechen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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