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mpu


26.02.2005 15:43 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrter Herr Schwartmann,

vielen Dank für Ihre sofortige Hilfe.

Habe seit Jahren keinen Alkohol mehr getrunken. Was würden Sie mir vor der MPU empfehlen? Wäre es sinnvoll sich mit einem Verkehrspsychologen in Verbindung zu setzten? Wenn ja, könnten Sie mir eine Adresse hier in Köln nennen.

Danke.

Mit freundlichen Gruss

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten sich auf jeden Fall vor der MPU psychologisch beraten lassen, da Gegenstand der MPU ihre "Vorgeschichte", insbesondere die bisheringen alkoholbedingten Auffälligkeiten sein werden. In eine solche Exploration sollte man nur gut vorbereitet und "trainiert" gehen, damit Sie wissen, worauf es dem Sie begutachenden Psychologen der Untersuchungsstelle speziell in Ihrem Fall ankommen wird. Verschiedene Beratungsstellen bieten auch Seminare an, die Sie, als Ergänzung zu der gezielten Vorbereitung mit einem Psychologen, ebenfalls in Erwägung ziehen sollten.

Die ganze Prozedur wird zwar nicht sehr billig für Sie sein. Auf Kosten in 4-stelliger Höhe werden Sie sich einstellen müssen. Aber vor dem Hintergrund, daß Ihnen die Fahrerlaubnis bereits mehrmals entzogen wurde, wird eine Auseinandersetzung mit den damaligen Gründen für das Verhalten, was dazu geführt hat, unumgänglich sein, um vor dem Psychologen der Begutachtungsstelle bestehen zu können. Dieser möchte nämlich sehen, ob und was Sie aus Ihren Fehlern gelernt haben. Unabhängig von dem Bestehen der MPU wird Ihnen eine solche Auseinandersetzung aber sicherlich zusätzlich auch persönlich helfen, einen weiteren Verlust der Fahrerlaubnis zu vermeiden.

Wie Sie selbst bereits ansprechen, gibt es für Sie als Betroffenen speziell ausgebildete Verkehrspsychologen, die Ihnen beim Bestehen der MPU helfen können. Eine spezielle Empfehlung darf ich Ihnen an dieser Stelle nicht geben. Das wäre auch unseriös, denn gerade bei der Auswahl eines geeigneten Psychologen kommt es darauf an, daß zwischen Klient und Psychologe "die Chemie" stimmt.

Ihre Krankenkasse sollte Ihnen aber einige auf die Vorbereitung zur MPU spezialisierte Psychologen benennen können. Auch eine Suche mit "Google" (Stichworte: MPU, Psychologe, Köln) und ein Blick in das Telefonbuch wird Ihnen bereits einige Anlaufstellen nennen, an die Sie sich wenden können. Ich empfehle Ihnen, sich dort zunächst einmal unverbindlich über die Angebote zu informieren und sich dann intensiv auf die MPU vorzubereiten.

Mit freundlichem Gruß aus Ihrer Stadt,

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



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