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mpMRT Ablehnung der Kostenübernahme von 580,- €

01.07.2019 13:44 |
Preis: 35,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Die BARMER hat die Kostenübernahme zur Verordnung meines Urologen für eine mpMRT abgelehnt.
Als sogenannte "neue" Behandlungsmethode ist das vom gemeinsamen Bundesausschuß noch nicht anerkannt und schließt daher - höchstrichterlich entschieden - eine Kostenübernahme aus.
Gibt es eine Möglichkeit, dagegen erfolgreich zu klagen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Auffassung der BARMER ist - leider - nach derzeitiger Rechtsprechung zutreffend.

Aber Sie können den Rechtswege beschreiten, der aber vermutlich lang sein wird. Legen Sie gegen die Entscheidung, mit der die Kostenübernahme abgelehnt wurde, Widerspruch ein.

Begründen Sie diesen in Anlehnung an den Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2013, Az.: 1 BvR 2045/12.

Diese Entscheidung trifft zwar nicht genau Ihren Sachverhalt, weil es um eine Behandlungsmethode bei festgestellter Erkrankung ging. Aber auch wenn die Diagnostik kein vorrangiges Behandlungsziel ist, kann man die Grundsätze der Entscheidung zumindest als Argumentationshilfe heranziehen.

Derzeitige aktuelle Studien, z.B. die der Martini Klinik in Hamburg, zeigen auch, dass das von Ihnen gewünschte mpMRT eine besondere Kenntnis der Diagnostik erfordert. Die Diagnostik ist von dieser Klinik als gut befunden worden, setzt aber die besonderen Kenntnisse auch der Radiologen voraus.

Nach meinem Dafürhalten wird man, wenn man auch dieses noch durch die Fachkenntniss der Radiologen, unter Umständen handelt es sich auch noch um ein Universitätsklinikum, untermauern kann, gut begründen können, dass eine Kostenübernahme zwingend ist.

Obwohl derzeit die Rechtsprechung die Auffassung der BARMER stützt, sollten Sie nichts unversucht lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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