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motorschaden nach 4 monaten,serviceheft gefälscht und eu import verschwiegen


13.01.2005 03:32 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



hallo
seit über einem jahr versuche ich nun konkrete hilfe bzw,urteile in meinem fall zu finden.also dies ist der sachverhalt:
im märz 2003 kaufte ich beim händler einen passat (bj. 2000 , 69000km)der nach 4 monaten einen motorschaden,der durch eine abgebrochene mittelelektrode einer zündkerze verursacht wurde.
der händler will die kosten für eine reparatur natürlich nicht übernehmen weil eine zündkerze ein verschleißteil ist.
also wandte ich mich an den zündkerzenhersteller ,weil die große inspektion laut serviceheft bei 60000 km ,bei der ja auch die kerzen erneuert werden,durchgeführt wurde.die waren dort sehr zuversichtlich was garantieansprüche angeht und sagten,das ich ihnen eine rechnung der letzten inspektion zusenden solle.
so fand ich dann heraus,das dieses auto nie in einer der beiden werkstätten,die im heft angegeben sind war.
also rief ich die vorbesitzerin an ,die dieses auto dem händler verkaufte,um näheres herauszufinden.die sagte mir dann,das ihr bruder,der sich schließlich mit autos auskenne, die stempel,( die er bei seinem früheren arbeitgeber mitgehen ließ)! in das serviceheft setzte und das sie das auto wegen der hohen km zahl und der großen beule in der tür an diesen händler verkaufte.69000 km sind doch nicht viel für ein 3 jahre altes auto und von der beule war auch nichts zu sehen.
da wir das auto finanziert haben,befindet sich der brief bei der bank.damit wir es vorerst still legen konnten,wurde der brief zur zulassungsstelle geschickt,wo ich nach einer kopie fragte.in diesem brief steht,das es sich um ein importfahrzeug handelt,was der händler uns auch verschwieg.
außerdem hörte ich durch zufall in einem supermarkt ein gespräch zwischen zwei mitarbeitern dieses autohändlers bei dem es um uns und das auto ging und ich hörte wie einer zum anderen sagte,das der eine großen fehler gemacht hätte,den er nicht wieder gutmachen könne.
ich war zwar schon beim anwalt,aber der sieht keine großen chancen,

1. weil es sich bei der zündkerze um ein verschleißteil handelt.

2. weil auch wenn ich von der werkstatt die diese inspektion gemacht haben soll eine schriftliche erklärung hätte, das dieses auto nie dort war,ich dem händler keine arglist beweisen könne.
das heißt dann also auf deutsch,das diese vorbesitzer das nächste mal auch einfach das serviceheft des nächsten autos fälschen können und wenn der händler,der es in zahlung nimmt und wieder verkauft es nicht bemerkt die nächsten käufer genauso dumm dastehen wie wir?
wir haben dieses auto doch in der annahme gekauft,das es regelmäßig gewartet wurde,und so wie es aussieht,wurde nie eine richtige inspektion durchgeführt.

und 3. weil das werschweigen eines eu importes nicht immer heißt,das man einen kaufvertrag wandeln kann.

wir warten im moment immer noch auf die bewilligung der prozesskostenhilfe und wenn die nicht bewilligt wird sehen wir wohl ganz schön dumm aus oder hat hier jemand eine andere meinung?
seit fast 2 jahren läuft diese sache schon und dieser anwalt will einfach nicht auf dieses gefälschte serviceheft eingehen obwohl das doch eigendlich das wichtigste ist.oder nicht?
es hat wohl mehr damit zu tun,das ich erst 4 wochen nach dem autokauf eine rechtschutzversicherung abgeschlossen habe und diese deshalb abgelehnt hat.

kann ich nicht eine anzeige bei der polizei gegen die vorbesitzer starten und schadensersatz verlangen?wenn ja übernimmt die rechtschutz dann?oder zählt alles,was mit dieser sachr zu tun hat ab kaufdatum?
vielen dank für die zeit die ihr euch zum lesen nehmt,es ging einfach nicht kürzer.
moni






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Guten Morgen,

für die Frage, ob Sie den Kaufvertrag wandeln können, also den Wagen zurückgeben können, ist zunächst einmal entscheidend, was in dem Kaufvertrag mit dem Händler stand. Dieser legt für beide Parteien verbindlich fest, welche Eigenschaften das Auto haben muß.
Wenn in dem Kaufvertrag etwa steht "scheckheftgepflegt", muß sich der Händler daran festhalten lassen, auch wenn er selbst den Zustand des Autos nicht genau überprüft hat. Gerade ein Händler haftet dann auch, wenn er diese Zusicherung ohne genaue Überprüfung abgibt. Hierzu müßte ich zunächst den Kaufvertrag einmal sehen.

Gleiches gilt für die Frage des EU-Reimportes. Die Rechtsprechung geht zumindest davon aus, daß ein erheblicher Wertverlust durch einen Reimport für das Fahrzeug entsteht. Auch hier sollten Sie ansetzen.

Gegen den Vorbesitzer können Sie natürlich Strafanzeige erstatten, die hilft Ihnen allerdings zivilrechtlich nicht weiter. Schadensersatzansprüche hätte allenfalls der Händler, der ja von dem Vorbesitzer das Fahrzeug gekauft hat.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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