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motorrad verkaufen


15.06.2007 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

hallo,
verkaufe mein motorrad, heute war ein interessent da der sie auch nächste woche abholen möchte.
beim gespräch meine er das er ein 14 tägiges rückgaberecht hätte! dieser meinung bin ich aber nicht da es sich um einen privatverkauf handelt.

hat er das recht?? wenn nein könnten sie mir den paragraphen nennen damit ich ihm dieses vorhalten kann.

und mit welchen klauseln oder satz kann ich mich absichern wenn ich ihm die mir bekannten mängel gesagt habe das er nichts gegen mich tun kann.

vielen dank mfg andres
15.06.2007 | 19:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Anfrage(n), die ich wie folgt beantworte:

( 1 ) Rückgaberecht

Der Käufer hat kein Rückgaberecht.

Es gibt keinen Paragraphen, der dies deutlich zum Ausdruck bringt.

Ein Rückgaberecht gäbe es bei einem Verkauf von Privat nur, wenn ein solches z.B. beim Kauf auf Probe vereinbart würde.

Der Käufer glaubt wahrscheinlich, dass er als Verbraucher ein Rückgaberecht hat. Das ist jedoch ein Irrtum, da nur beim Kauf von einem Unternehmer ( Händler ) ein gesetzliches Widerrufsrecht bestehen kann.

( 2 ) Idealerweise halten Sie die Mängel in einem Übergabeprotokoll fest und lassen das Schriftstück vom Käufer unterschreiben.

Anzuraten ist eine Formulierung in etwa wie folgt:

" Nach Verhandlungen zum Kaufpreis etc. wurde folgende Zusatzvereinbarung getroffen: Der Verkäufer gibt keine Garantie. Der Verkauf erfolgt von Privat an Privat. Die gesetzliche Gewährleistung wird ausgeschlossen."

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Bedarf können Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
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Rechtsanwalt Michael Kohberger

Nachfrage vom Fragesteller 15.06.2007 | 19:50

mit dieser zusatzvereinbarung kann er mich nicht belangen falls irgend was ist oder passiert mit der maschiene oder müsste ich noch bastlerfahrzeug hinzufügen

vielen dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.06.2007 | 19:59

Vielen Dank für die Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Die Zusatzvereinbarung " Bastlerfahrzeug " könnte rechtsmißbräuchlich sein, wenn es sich nämlich nicht um ein Bastlerfahrzeug handelt. Diesbezüglich kommt es also darauf an, zu welchem Zweck der Käufer das Fahrzeug von Ihnen erwirbt.

Ansonsten gilt: Da Sie Privatmann sind und als solcher auch verkaufen, dürfen Sie - anders als Unternehmer - die gesetzliche Gewährleistung ausschließen.

Wenn sich der Käufer auf den Gewährleistungsausschluß einläßt, so haften Sie nur für solche Mängel, die Sie kannten und dem Käufer nicht mitgeteilt haben oder wenn Sie eine Garantie abgeben; So § 444 BGB.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt

Anlage

§ 444 Haftungsausschluss. Auf eine Vereinbarung, durch welche die Rechte des Käufers wegen eines Mangels ausgeschlossen oder beschränkt werden, kann sich der Verkäufer nicht berufen, soweit er den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat.

ANTWORT VON

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