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modus beitragszahlungen sportverein

| 03.06.2012 11:50 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

seit einigen Jahren betreibe ich sport für senioren in einem Sportverein.
Wegen Wohnsitzwechsel muss ich einen neuen Verein suchen.
Alle gemeinnützigen Sportvereine in meiner näheren Umgebung ver-
langen neben einer Aufnahmegebühr die Beitragsvorauszahlung für
mindestens drei bis zu 12 Monaten durch Bankeinzug. Da es sich
um Summen bis zu 480 EU/Jahr handelt, möchte ich, wie auch in meinem
alten Verein,nur m o n a t l i c h e Raten einziehen lassen. Meine
Rente wird ja auch nur monatlich gezahlt.
Die (gemeinnützigen) Sportvereine beharren aber auf Vorauszahlungen
und beziehen sich auf ein Vereins-Tarifrecht. Alle in meiner Um-
gebung scheinen sich einig weil sie auf diese Weise einen permanenten,
zinslosen Kredit bekommen. Dürfen die das? Darf ich monatliche Zahlung
(nicht auf dem "Gnadenweg" bitte) verlangen und wie kann ich das
durchsetzen?

03.06.2012 | 13:05

Antwort

von


(1149)
Radeberger Str. 2K
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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Verein handelt auf Grund seiner Satzung und Beitragsordnung.
In der Beitragsordnung sind Zahlungsweise und Zahlungstermine geregelt.

Mit Eintritt in den Verein, akzeptieren Sie Satzung und Beitragsordnung .

Der Verein ist im Rahmen der §§ 242 , 315 BGB (Treu und Glauben; billiges Ermessen) in der Mitgliedsbeitragsgestaltung frei. Dies ergibt sich bereits aus Art. 9 Abs. 1 des Grundgesetzes.

Eine Beitragsvorauszahlung für das Kalenderjahr ist nicht zu beanstanden.
Treu und Glauben stehen dem nicht entgegen.

Eine monatliche Zahlung würde die Buchhaltung umfangreicher machen, unter Umständen müsste der Verein für von ihm jährlich zu zahlende Beiträge in Vorleistung treten.

Sie sollten überprüfen, ob es eine Regelung gibt, die auch die monatliche Beitragszahlung zulässt.

Ohne Regelung einer monatlichen zahlungsweise (durch Satzung oder Beitragsordnung) haben Sie leider keinen Anspruch darauf.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 04.06.2012 | 07:47

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"

Auskunft nur einseitiges "Buchwissen".Hinweis auf buchhalterische und ökonomische
Sachzwänge bei derzeitigem Stand der EDV obsolet. Reine Interessen-
wahrnehmung eines Vereinskassiers.Es fehlen jegliche Hinweise auf Stand der
Rechtsprechung

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Die gegebene Antwort entspricht offensichtlich nicht der erwarteten oder erhofften.
Frage wurde rechtlich begründet beantwortet. Buchhalterische und ökonomische Aspekte wurden nur ergänzend vorgebracht.
Wenn die Antwort unverständlich war, wieso wird dann nicht von der kostenlosen Nachfragefunktion Gebrauch gemacht?
Unterstellung der Wahrnehmung fremder Interessen unangebracht und falsch.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 04.06.2012
2,4/5,0

Auskunft nur einseitiges "Buchwissen".Hinweis auf buchhalterische und ökonomische
Sachzwänge bei derzeitigem Stand der EDV obsolet. Reine Interessen-
wahrnehmung eines Vereinskassiers.Es fehlen jegliche Hinweise auf Stand der
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