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mietrückstände an Noch-Ehefrau


26.03.2007 22:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Abend,

ich bin mir nicht sicher, ob das Familienrecht für meine Frage
zuständig ist, sonst diese Anfrage bitte an einen zuständigen Kollegen weiterleiten.

Mein Mann und ich bewohnen ein gemeinsames schuldenfreies Haus.
Wir leben in Trennung.
Die unteren Räume des Hauses wurden von meinem Mann bis zum 01.10.2005 als Geschäftsräume genutzt.

Ich wurde erst einige Jahre nach der Heirat ins Grundbuch eingetragen, nämlich 1997. Aus steuerminderndem Grund wurde uns damals vom Steuerberater geraten, mein Mann solle mir für die Nutzung der Büroräume mtl. hälftige Miete in Höhe von Euro 358,--zahlen. Auf der Einkommensteuer wurde diese Position als
Ausgabe berücksichtigt. Die Miete jedoch nie an mich ausgezahlt.

Meine Frage: Habe ich rückwirkend Anspruch auf die gesamte Miete - vom 01.01.1998 bis zum 01.10.2005?

Wenn nicht mehr Anspruch für die gesamte Zeit bestehen sollte,
ab welchen Jahr könnte ich rückwirkend Anspruch geltend machen (angeblich sollen die Verjährungsfristen zwischen Eheleuten anders liegen?)? und was wäre verjährt?

Kann ich auch Zinsen berechnen?

Wie müßte ich vorgehen?

Ich bedanke mich vorab für eine baldige Anwort,

mit freundlichen Grüßen

mk

-- Einsatz geändert am 27.03.2007 10:45:43
Eingrenzung vom Fragesteller
27.03.2007 | 10:54

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Sehr geehrte Dame,

leider muss Ihnen mitteilen, dass Sie nach meiner Auffassung und soweit Sie den Sachverhalt mitgeteilt haben, keine rückwirkenden Mietansprüche gegenüber Ihren Ehemann, zumindest bis zum Zeitpunkt der Trennung, haben.

Es erscheint mir nach Ihrer Schilderung so, dass Sie und Ihr Ehemann sich einig darüber gewesen sind, dass eine Mietzahlungsverpflichtung nur zum Schein, aus steuerlichen Gründen, angenommen worden ist.

In Wahrheit, lässt sich wohl aus Ihrem Verhalten für die Dauer des Zusammenlebens schließen, dass keine Verpflichtung zur Zahlung einer Miete entstehen sollte.
Fazit: Mietrechtlich sieht es also schlecht aus.

Jedoch stehen Sie nicht völlig rechtlos dar:
die kostenlose Benutzung der Räumlichkeiten für den Gewerbebetrieb stellt wohl eine "ehebedingte Zuwendung" dar.

Ein Ausgleich solcher ehebedingter Zuwendungen erfolgt aber erst mit der Scheidung beim sogenannten Zugewinnausgleich.
Vorausgesetzt es besteht der Güterstand der "Gütergemeinschaft".

In ganz begrenzten Ausnahmfällen muss aber das Verfahren des Zugewinnausgleiches nicht abgewartet werden. Diese dürften bei Ihnen aber nicht vorliegen.

Fazit: Ich empfehle Ihnen, angesichts Ihrer komplexen Situation, einen Rechtsanwaltskollegen vor Ort zu besuchen.
Soweit Ihr Einkommen gering ist, können Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen und somit kostenlos eine Beratung bei einem Anwalt für Familienrecht in Anspruch nehmen, dem Sie Näheres und Genaueres schildern können.

Mit freundlichen Grüßen
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