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mieter soll ersatzwohnung beziehen - rechtsgrundlagen

24.11.2011 16:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


mieter wohnt im dachgeschoss.
in den darunter liegenden geschossen sollen
erhebliche statikrelavante umbauten stattfinden.
des weiteren erneuerung der haustechnik
zumindest fuer die darunter liegenden etagen.
geplant ist auch ein umbau des dachgeschosses -
dies kann aber als modernisierungsmassnahme ausgeliedert werden.
die notwendigkeit war vor einem jahr absehbar.
daher haben wir in 12/2010 den mieter nach 573 II Nr. 3 zum 31.12.2011 gekündigt. Auf die Belehrung nach 574b II haben wir bewusst verzichtet.
die arbeiten werden bis vorr. 09/2012 dauern.
die wohnung des hat 2 kleinräume + Küche + WC mit dusche, nutzfläche bei erhebl. dachschrägen rd. 50qm. anstalten zum auszug macht der mieter aktuell nicht. in einem informellen gespräch in 09/2011 zeige er aber grds. auszugswillen.
ich habe jetzt zum 15.12. eine wohung (2 räume, vollbad, keine sep. küche, wohnfläche 42qm, keine schrägen) frei, die ich ihm gerne als ersatzwohnung anbieten möchte. bei widerstand: welche rechtlichen möglichkeiten habe ich, den umzug in die ersatzwohnung durchzusetzen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Eine Künsigung wegen Renovierungsarbeiten ist nur dann zulässig, wenn die Arbeiten so umfangreich sind, dass ein Mietverhältnis nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Im Kündigungsschreiben selbst ist genau anzugeben, was die Maßnahme beeinhaltet und wie lange diese in etwa dauern könnte.

Ich gehe aber davon aus, dass dies ordnungsgemäß erfolgte.

Wenn also der Mieter dann Widerspruch erheben sollte und er auch die Ersatzwohnung grundlos ablehnt und er auch keine soziale Härte nachweisen kann, bleibt allein die Räumungsklage zu erheben, wobei dies nicht im einstweiligen Rechtsschutzverfahren zulässig ist, da Ihnen keine Position weggenommen, sondern rechtswidrig nicht verschafft worden ist.


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