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mein mann

28.01.2011 11:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


da mein mann in haft ist habe ich eine frage und zwar ist meine frage er hat im august 2013 enstraffe wann kann er mit lockerungen rechnen
er ist in haft zeit august dieses jahr

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für die Anfrage via frag-einen-anwalt. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür angedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte ich die Fragen weiter wie folgt:

1)

Freigang zählt zu den sogenannten Vollzugslockerungen. Er umfasst regelmäßige Beschäftigungen außerhalb der Haftanstalten. Drei Voraussetzungen müssten für die Gewährung erfüllt sein:

+ der Gefangene muss zustimmen
+ es darf keine Fluchtgefahr bestehen
+ es darf kein Mißbrauch der Lockerungen zu neuen Straftaten zu befürchten sein.

Bestimmte Mindesthaftzeiten braucht der Gefangene zwar nicht hinter sich gebracht zu haben. Dennoch wird schnell von Fluchtgefahr ausgegangen, wenn man noch eine lange Haft vor sich hat.

2)

Strafaussetzung

Nach der Verbüßung der Hälfte der Freiheitsstrafe gemäß § 57 Abs. 2 StGB oder nach Verbüßung von zwei Dritteln gemäß § 57 Abs. 1 StGB kommt Strafaussetzung in Betracht.

Voraussetzung für die sogenannte Halbstrafenaussetzung wäre jedoch, dass Ihr Mann Erstverbüßer ist und zu einer zwei Jahre nicht übersteigenden Freiheitsstrafe verurteilt wurde und die Hälfte der Freiheitsstrafe bereits verbüßt hat.

a)

Da bei Ihrem Mann eine Haftstrafe von 3 Jahren verhängt wurde müssten für die Halbstrafenaussetzung noch weitere besondere Umstände hinzutreten; vgl.: § 57 Abs. 2 StGB . Die besonderen Umstände müssen in der Tat und in der Persönlichkeit des Täters vorliegen. Von Bedeutung sind hierbei die Lebensverhältnisse im Hinblick auf Familie und Beruf. Zu berücksichtigen sind auch die Auswirkungen, die von der Aussetzung für den Verurteilten zu erwarten sind.

b)

Bei der Zweidrittel - Strafaussetzung müssen zwei Drittel der Freiheitsstrafe verbüßt sein, vorliegend also 2 Jahre (August 2012).

Für die zwei Drittel Strafaussetzung müssen keine besonderen Umstände erfüllt sein, vgl.: § 57 Abs.1 u. Abs.2 StGB .

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion. Ich hoffe, ich konnte Ihre Rechtsfrage hinreichend und verständlich beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

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