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mehrfacher Diebstahl.


09.11.2006 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andrej Wincierz





Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich hatte 1998 einen schweren Autounfall ( mit meinen beiden Kids im Auto)Danach fehlen mir Tage , teilweise Wochen. Ich funktionierte einfach nur in der Familie und im Berufsleben.
Eines Tages stand die Polizei bei mir Zuhause und hatten einen Durchsuchungsbefehl dabei.
Ich hatte eine Anzeige wegen Diebstahl. Ich erlebte das alles wie in einem Film , bei dem ich die Hauptrolle spielte. Ich stritt alles ab weil ich davon überzeut war das ich es nicht war. Schaltete sogar einen Anwald ein. Aber die Tatsachen kamen auf den Tisch ich war es tatsächlich. Ich erschrak vor mir selbst. Ab da bemerkte ich das ich auch wie selbstverständlich in Supermärkten Waren einfach einsteckte, ohne zu bezahlen. Das zo sich jetzt über Jahre hinweg.Ich wurde 3 mal bei Ladendiebstahl erwischt und einmal hatte ich einen Geldbeutel mitgehen lassen.
Ich wollte das nicht mehr tun weil ich mich in Grund und Boden schämte, aber ich konnte nicht anders.
Mit der Zeit schaffte ich es den Zwang zum Klauen zu überwinden und fühlte mich freier , zudem war ich Stolz auf mich. In der Klinik in der ich Arbeitete wurde auch geklaut und dann natürlich die Führungszeugnisse vom Personal überprüft. Da wurde ich natürlich zum Cheff gerufen durfte da noch bis ablauf meines Befristeten Vertrages arbeiten, und mußte dann aber gehen. Als dort Sachen wegkamen war ich nicht mal im Dienst, das konnte ich Beweisen, aber das reichte nicht ( ich war ein Risiko, obwohl ich
meinen Zwang endlich besiegt hatte.
Meine Arbeitsstelle war ich los. Dasd zermürbte mich. und da das schon das Zweite mal war, das ich ohne mein zutun einen Job verlor wegen meiner Vergangenheit für die ich mich auch sehr schäme, klaute ich ohne lange zu überlegen mit Absicht bei einem Schleckermarkt.
Ich habe sogar gesehen das ich ertappt war, macht aber weiter. Das ich nicht mehr auf die Neurologie durfte mußte für mich auch einen gerechten Grund haben. Das mich das alles noch Tiefer reinreißt , darüber habe ich nie nachgedacht.
Jetzt habe ich einen Job ( wo mein Arbeitgeber ein Führungszeugniss verlangt, und eine Ladung zum Amtsgericht habe ich auch.
Ich weis ich habe es geschafft , ich muß nicht mehr klauen, aber jetzt muß ich mit den Folgen leben.
Meine Frage : Was kommt auf mich zu ? Kommt das auch ins Führungszeugniss? wie lange steht alles im Führungszeugniss.
Bitte helfen Sie mir , ich möchte nur wieder so leben wie Früher bevor ich anfing zu klauen. Seit dem Unfall leide ich auch an Epilepsie. Damit muß ich auch irgentwie klar kommen.
Ich habe mir mein Leben total versaut. Dabei habe ich zwei Kids.

Bitte um schnelle Antwort.

m.F.G

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

auf Grund der von Ihnen gemachten Angaben beantworte ich die Frage wie folgt:

Nicht aufgenommen werden nach § 32 Abs. 2 Nr. 5 BRZG Verurteilungen, durch die auf eine Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen oder auf eine Freiheitsstrafe von nicht mehr als drei Monaten erkannt wurde.

Sofern Sie über dieser Grenze liegen, entscheidet eine Frist für Aufnahme ins Führungszeugnis. Diese Frist sich nach § 34 BRZG. Danach ist die Frist für eine Aufnahme von Verurteilungen in das Führungszeugnis auf drei Jahre beschränkt, wenn es sich um eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von unter einem Jahr handelt.

Das Strafmaß im laufenden Verfahren hängt ganz von dem Wert der gestohlenen Sache ab. Ausschlaggebend ist auch der zurückliegende Zeitraum der letzten Verurteilung. Eine qualifizierte Prognose kann nur abgegeben werden, wenn ein Anwalt Akteneinsicht nimmt.

In der mündlichen Verhandlung sollten Sie Ihre Vergangenheit und Situation schildern. Ebenfalls ist die Hinzuziehung eines Verteidigers ratsam. Vorlage eines ärztlichen Attest hinsichtlich Ihrer Erkrankung ist sinnvoll.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit Beantwortung der Frage weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Andrej Wincierz
Rechtsanwalt

Email: a.wincierz@internet-kanzlei.de


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