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mehrarbeit bei 50 prozent behinderung

31.01.2013 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


ich beziehe eine teilerwerbsunfähigkeitsrente,letztes jahr muste ich häufig mehrarbeit leisten,dabei kam es dazu , dass ich meine lohnobergrenze überschritt.
ich habe meine vorgestzten ständig informiert.
jetzt muss ich 3159 ero an die rentenkasse zurücxk bezahlen.
der waltunsdirektor sagte es ist meine schuld aber er würde würde das geld bezahlen,
wenn ich einen auflösungsvertrag unterschreibe.
imtzten jahr wurde ein antrag an das integrations amt fristgemäse kündigung gestellt.
betriebsrat und behinderten vertreung haben begründet abgelehnt,es ist noch keine entscheidung gefallen.


mit freundlichem gruss

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Teilen des Sachverhalts kann es durchaus zu einer anderen rechtlichen Beurteilung kommen.

Zunächst kann ich Ihnen nur dringend davon abraten, vorschnell einen Auflösungsvertrag zu unterschreiben. Als Schwerbehinderter genießen Sie besonderen Kündigungsschutz. Wie Sie geschrieben haben, haben das Integrationsamt und der Betriebsrat im letzten Jahr einer fristgemäßen Kündigung nicht zugestimmt. Damit konnte der Arbeitgeber Sie nicht wirksam kündigen. Es scheint, dass er nun auf diesem Wege versucht, Sie loszuwerden. Wenn Sie einen Auflösungsvertrag unterschreiben, dann verzichten Sie unter Umständen auf eine Abfindung und riskieren eine Sperrzeit von 3 Monaten beim Arbeitslosengeld. Da Sie nur eine Teilerwerbsunfähigkeitsrente beziehen, müssten Sie sich ja für den anderen Teil arbeitslos melden. Nur wenn Sie selbst nicht mehr in dieser Firma arbeiten wollen, sollten Sie über einen Auflösungsvetrag nachdenken. Dann sollten Sie aber unbedingt einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt mit der Prüfung und Verhandlung des Vertrages beauftragen, um nicht unnötig und vorschnell auf Ihnen zustehende Rechte zu verzichten.

Was die Überschreitung der Hinzuverdienstgrenzen betrifft, sind Sie grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, darauf zu achten, dass Sie nicht zuviel verdienen. Wenn Sie jedoch keine Möglichkeit hatten, die Überstunden abzulehnen und Ihren Arbeitgeber darauf hingewiesen haben, dass Sie Ihre Hinzuverdienstgrenze überschreiten werden, wäre auch an einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Arbeitgeber zu denken. Ein Schaden läge aber nur vor, wenn die Rückzahlungsforderung höher wäre als der Mehrverdienst, den Sie durch die Mehrarbeit hatten. Auch dies sollten Sie unbedingt durch einen spezialisierten Anwalt prüfen lassen.

Ich wünsche Ihnen noch alles Gute und viel Erfolg!


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort dennoch weitergeholfen zu haben. Sollte Ihnen noch etwas unklar sein, dürfen Sie gerne die Nachfragemöglichkeit nutzen. Wenn Sie zufrieden sind, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 31.01.2013 | 22:02

Kann ich klagen wegen Nötigung odervarsuchter erpressung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.01.2013 | 22:12

Sehr geehrter Fragesteller,

selbst klagen können Sie nicht, Sie könnten allenfalls Anzeige erstatten. Solange Sie den Vertrag aber nicht unterschreiben, läge nur eine versuchte Nötigung vor. An diese könnte man aber durchaus denken. Das Verhältnis zum Arbeitgeber wird das aber sicher nicht verbessern. Daher sollten Sie einen solchen Schritt genau überlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

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