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mangelhafte Verwaltertätigkeit


| 08.12.2009 00:42 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, ich bin seit geraumer Zeit Vorsitzende des ET-Beirates und Ersatzzustellungsvertreter. Seither habe ich ständig Mängel in der Arbeit der Verwaltung festgestellt. So wurden in der Vergangenheit die Gelder für Instandhaltungsrücklage in Wertpapiere/Aktien angelegt. Weiterhin erfolgte nicht die ordnungsgemäße Zuführung zur Instandhaltungsrücklage von den Hausgeldern. Diese wird nun durch die Verwaltung ratenweise ( 1 1/2 Jahre) ausgeglichen. Die ET-Gemeinschaft hatte darüber keine Kenntnis.
Entstandene Kosten, welche zum Sondereigentum gehören, werden
der ET-Gemeinschaft angelastet usw. z.B. Wartung aller Fenster, (Ölen der Scharniere und Nachjustieren) .
Nun versuche ich seit Wochen vom Büroleiter eine Adressenliste der Eigentümer zu erhalten, um mich mit den Eigentümer über mein mangelndes Vertrauen, Zusammenarbeit und Unzufriedenheit über die Verwaltungsarbeit auseinander zusetzen.
In den ET-Vollversammlungen sind nur ca. 50% anwesend.
1. Kann man mir die Adressenliste verwehren ? Darf ich auch selber
die ET anschreiben, um z.B. Ihr Stimmrecht zu erhalten
2. Welchen Möglichkeiten bestehen bzw. Schritte muss ich tun,
für eine Ablösung der Verwaltung
3. Im nächsten Jahr läuft der 5- jährige Verwaltervertrag aus. Muss
dieser immer für diesen langen Zeitraum abgeschlossen werden?
Vielen Dank für Ihre rechtliche Auskunft
08.12.2009 | 01:24

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Als Wohnungseigentümerin haben Sie ein Recht auf Herausgabe der Adressliste. Wenn es im Interesse der Wohnungseigentümergemeinschaft liegt, können Sie die anderen Eigentümer auch anschreiben.

Den Verwalter können Sie auf jeder Eigentümerversammlung mit der Stimmenmehrheit abberufen. Allerdings kann es in der Satzung festgelegt sein, daß der Verwalter nur aus wichtigem Grund abberufen werden kann. Sie sollten daher die Satzung prüfen, aus welchen Gründen Verwalter abberufen werden können. Dann können Sie mit einem Anwalt und den anderen Eigentümern besprechen, ob ein solcher Grund vorliegt und ob Sie und die anderen Eigentümer den Verwalter deswegen abberufen wollen.

Nein, der Verwaltervertrag muß nicht auf fünf Jahre geschlossen werden. Vielmehr ist das die gesetzlich zulässige Höchstgrenze.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 08.12.2009 | 13:40

Vielen, vielen Dank für die rasend schnelle Beantwortung. Doch wo steht das Recht geschrieben bezügl. der Herausgabe der Adressliste sowie die gesetzlich zulässige Höchstbegrenzung der Vertragsdauer.Damit ich dies gegenüber der Verwaltung mit Nachdruck verlangen kann. Vielen Dank, mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.12.2009 | 16:45

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Herausgabe der Adressliste folgt aus einem Beschluß des Amtsgerichtes Köln (05.10.1998, Az. 204 II 135/98).

Die gesetzlich zulässige Höchstgrenze folgt aus § 26 Absatz 1 Satz 2 Wohnungseigentumsgesetz.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 16.12.2009 | 20:32


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