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mahnverfahren


19.08.2006 20:26 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen



guten abend...aus einem seit einem jahr gekündigtem mietverhältniss heraus habe ich am 09.05.2006 eine nebenkostenabrechnung erhalten...da ich diese leider nicht bezahlte bzw.vergessen habe zu zahlen und nun die am 20.06.2006 folgende mahnung wohl auch ignoriert habe hat mein ehemaliger vermieter einen anwalt mit der eintreibung beauftragt.dieser will nun natürlich auch sein honorar von mir verrechnet wissen.hier meine frage:

bin ich verpflichtet die anwaltsgebühren zu zahlen obwohl mich mein ex-vermieter nur einmal gemahnt hat?ich bi irgendwie der meinung das auf eine rechnung in der regel eine mahnung und eine zweite mahnung folgen bevor ein anwalt eingeschaltet wird der zu meinen lasten geht.

für eine schnelle antwort bedanke ich mich im vorraus...
mfg,johnk
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage wie folgt:

Sie haben keinen "Anspruch" auf mehrere Mahnungen bevor jemand ein Mahnverfahren einleiten kann oder wie hier einen Anwalt zur Beitreibung beauftragen kann.

Allerdings ist es fraglich, ob es notwendig war einen Anwalt einzuschalten als notwendige Kosten der Rechtsverfolgung die ihr Vermieter behauptet gehabt zu haben. Diese stellt man sich, weil jeden eine sog. Schadensminderungspflicht trifft, dh. er darf den behaupteten Schaden zu Lasten des Schuldners (also zu Ihren Lasten) nicht unnötig steigern. Dies ist in Ihrem Fall auf den ersten Blick durchaus möglich, allerdings gibt es anhand einzelner Umstände wegen des genannten Grundsatzes auch viele Ausnahmen.

Solange jedoch "nur" ein anwaltliches Schreiben vorliegt, würde ich daher (vor Prüfung des Falles durch einen versierten RA/oder Rechtkundigen) gegenwärtig nur die Hauptforderung bezahlen.

Wie hoch ist die Forderung? Wie hoch die Anwaltskosten?


Falls Sie weiteren juristischen Beistand brauchen, helfe ich Ihnen gerne.

Mit freundlichen Grüßen

RA Tawil

Nachfrage vom Fragesteller 20.08.2006 | 01:40

danke für die rasche antwort...die zahlungsaufforderung der kanzlei listet sich wie folgt auf:

mietnebenkosten nachzahlungen 2005 69,61EURO
vorgerichtliche mahnauslagen des mandanten 5,00EURO
5%zinsen 0,53EURO
forderungsstand 75,14EURO
RA-gebühren 45,24EURO
zahlbetrag 120,38EURO

kostenaufstellung gegenstandswert 69,61EURO
gesch.geb 1,3 32,50EURO
post und telekom. 6,50EURO
zwischensume netto 39,00EURO
mwst 6,24EURO
summe ra-gebühren 45,24EURO

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.08.2006 | 11:22

Die Kosten wurden unter Berücksichtigung des Streitwerts richtig berechnet.
Allerdings bleibt es bei den Zweifeln die ich bereits in der ersten Antwort dargelegt habe.

Ist eine weitere Beratung oder Abwehr der Ansprüche erwünscht, stehe ich Ihnen unter tawil@tawil.de zur Verfügung.


Gruss

RA Tawil

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