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lfa-darlen


22.06.2006 23:57 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



ich wurde von meine hausbank vorsetzlich falschberaten.
ich bin bei diese bank kundin seit 35 jahre.meine finanzielle lage war der bank wohl sehr bekannt-da ich monatlich bwas und jährlich meine bilanz pünktlichst abliefere.meine bewertung bei der bank 3.

der bankvorstand bat mir ihre eigenes leerstehendes gebäude zum verkauf ein.ich wurde entsprechend "gut beraten "und der kaufvertrag wurde am 30.12.06 abgeschlossen.
die weitere erreignisse sind allein chronoligisch sehr interessant

02.10.03 -schreiben von der bank:"wir haben ihre vorhaben geprüft .(.signal-ohne verbindlich zusage-)"zu positivem ergebniss
gekommen"
am 04.11 03 kapitaldienst für lfa von der bank ausgearbeitet un an der lfa geschickt.
am 17.11 .03 umsatzvorausschau von unseren steuerberater erhalten
am 24.11.03 businesplan erstellung
am 30.11.03 abschlusskaufvertrag(interessant am 31.12 06 bankfusion)
am 24.03 .04 abschluss dahrelnsverträge -sie wurden mitgenohmen angeblich der vorstand muss unterschreiben.
am 01.04.04 vorstandwechsel
am 02.06.04 besuch von den banksachbearbeiter -eilt sehr-ich muss sofort alle dahrlensverträge neuunterschreiben-grund alte verträge sind VERLOREN GEGANGEN.wieder alles mitgenohmen,nach 3 wochen erhielte ich die verträge zurück.

erst später bemerkte ich das die alte und neu verträge nicht identisch sind zu meinem grossen nachteil.
2-monate später beschwerde von mir-keine reaktion später wurde die existenz von den alten verträge bestritten.
heute weiss ich warum
es waren lfa darlen mit 80% ausfallsburgschaft
danach ging es mit dem betrieb bach runter,die bank versprach eine rückabwicklung oder event förderungsverzicht...
mein mann wurde dann zu burgschaften gezwungen.
das ganze ging 2-jahre -warum? ich war doch gleich kaputt?
stand heute-unsere familienhaus soll versteigert werden,lohnpfändung meines mannes ist schon unterwegs.mein betrieb ist geschlossen.ich denke das ich dieses nicht überleben kann und möchte.
frage :ich behaupte das das ganze ein spiel war-und bewusst gesteuret war um diess gebäde losszu werden und sich dann über lfa zu refinanzieren ,kann daas sein -den lfa gibt mir keine anträge zu ansicht sie verweist mich auf die bank-die mir dies ebenfalls verweigert
bitte schauen sie die chronologie an
ich wollte staatsanwalt einschalten aber was habe ich in der hand?
sehen sie einen weg?
kann ich habe keine geld für anwälte mehr -muss versuchen event. über öffentlichkeit-habe schon 15.000 bez.

-- Einsatz geändert am 23.06.2006 10:17:36
Eingrenzung vom Fragesteller
23.06.2006 | 10:27
Eingrenzung vom Fragesteller
23.06.2006 | 10:48
Eingrenzung vom Fragesteller
23.06.2006 | 10:51

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst fasse ich Ihre Angaben zusammen, um sicherzustellen, dass wir von demselben Sachverhalt ausgehen.

Ihre Hausbank hat Sie in der Frage der Finanzierung Ihres Existenzgründungsvorhaben oder eines Ausbaus des bereits bestehenden Betriebes beraten und dieses/diesen als erfolgsversprechend eingestuft. Teil des Vorhabens war der Kauf einer Immobilie von dem damaligen Vorstandschef Ihrer Hausbank.
Die LfA Förderbank Bayern hat eine Ausfallbürgschaft übernommen in Höhe von 80 % der Darlehenssumme.

Ihr Existenzgründungsvorhaben scheiterte.

Sie sind der Ansicht, Ihre Hausbank ging von vornherein von einem Scheitern Ihres Vorhabens aus und gewährte den Kredit lediglich, um dem Vorstandschef bei dem Verkauf der Immobilie behilflich zu sein, da die Hausbank ja für den größten Teil der Darlehenssumme aufkommen würde.

1. Zivilrechtliche Ansprüche
Die abgeschlossenen Darlehensverträge können Sie nicht mehr anfechten, da die Anfechtungsfrist auch für den Fall einer arglistigen Täuschung bereits abgelaufen ist.

Im Falle der vorsätzlichen Falschberatung könnten Ihnen Schadensersatzansprüche gegen Ihre Hausbank zustehen. Eine solche dürfte aber kaum zu beweisen sein, da das Vorhaben offensichtlich auch von Ihrem Steuerberater als erfolgsversprechend eingestuft worden ist.
Eine weitergehende Prüfungspflicht trifft die Bank nicht.

2. Strafrechtliches Vorgehen
Anknüpfungspunkt für ein strafrechtlich relevantes Verhalten könnte ebenfalls nur eine vorsätzliche Falschberatung sein. Ob eine solche vorgelegen hat, ist bereits Ihrem Vortrag nicht eindeutig zu entnehmen. Ihre Hausbank durfte sich auf die von Ihrem Steuerberater erstellte Umsatzvorschau und den Businessplan verlassen.

Eine Anzeige bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft können Sie selbstverständlich erstatten. Diese ist mit keinen weiteren Kosten verbunden. Ihr bisheriger Vortrag dürfte aber kaum zur Begründung eines Anfangsverdachts genügen. Daher ist auch dieses Vorgehen wenig erfolgsversprechend.

Insgesamt muss leider festgestellt werden, dass Sie eine vorsätzliche Falschberatung vor Gericht nicht werden beweisen können. Allein ein Verweis auf den chronologischen Geschehensablauf wird nicht genügen, weitere Beweismittel können Sie leider nicht benennen.

Mit freundlichen Grüssen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.06.2006 | 21:29

frage:gibt es einen außergerichtlichen weg an den lfa unterlagen anträge-zu kommen.wenn ja an wenn soll ich mich wenden.denn
denn lfa rückt die unterlagen nicht raus,die bank verweigert es ebenfalls.
warum??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.06.2006 | 10:34

Sie könnten sich mit einer Beschwerde an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Postfach 1308, 53003 Bonn, wenden.
Auf der Internetseite liegen entsprechende Vordrucke zum Download bereit.

Ein Anspruch auf Herausgabe von Unterlagen besteht aber nur im Hinblick auf die Verträge an sich und die dazugehörigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Banken sind nicht verpflichtet ihre internen Aufzeichnungen offenzulegen.

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