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leichte körperverletzung


10.10.2005 10:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



habe auf einer Party mit 2,26 promille einen nachbarsjungen 1,86 promille gegen seinen willen festgehalten, worauf hin er seinen Vater zur hilfe rief, der dann die polizei anrief und mich wegen körperverletzung anzeigte. Am folgenden Tag habe ich bei der Polizei noch einmal Nachgefragt, darufhin wurde mir erklärt, das es eine "leichte Körperverletzung" sei, da der Nachbarsjunge wohl keine erwänenswerten verletzungen davongetragen hatte und ich erstmal nichts weiter machen sollte, da dieses verfahren warscheinlich eingetsellt werden würde. Mit der begründung das ich mit solch einer Sache noch nie etwas zu tun hatte (körperliche gewalt unter Alkoholeinfluß).
Womit muß ich im höchstfall nun Rechnen ??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

aufgrund der sehr dünnen Sachverhaltsschilderung können hier keine konkreten Aussagen getroffen werden, sondern Ihnen nachfolgend nur ein paar Anhaltspunkte gegeben werden.

Zunächst bleibt unklar, ob hier eine vorsätzliche oder eine fahrlässige Körperverletzung in Betracht kommt. Darüber hinaus können hier aber auch andere Delikte tangiert sein, wie Nötigung oder Freiheitsberaubung.

Aufgrund der von Ihnen geschlilderten Umstände ist wohl tatsächlich eine Einstellung des Verfahrens (ggf. gegen Auflagen) nicht unwahrscheinlich, da es wohl eine relativ harmlose Angelegenheit zu sein scheint und Sie bisher nicht einschlägig in Erscheinung getreten sind. Insbesondere dann sind die Chancen auf eine Einstellung zu steigern, wenn Sie sich dazu entschließene können, sich bei dem Opfer aufrichtig für Ihr Verhalten zu entschuldigen.

Im "schlimmsten Falle" ist mit einer Verurteilung zu rechnen. Leider teilen Sie nicht mit, ob Sie selber noch Jugendlicher sind, da hiervon maßgeblich die Rechtsfolgen abhängen.

Findet das "normale" Strafrecht Anwendung, so kommt wohl eine Verurteilung zu einer relativ geringen Geldstrafe in Betracht, die auch möglicherweise im Rahmen einer Verwarnung ausgesetzt werden kann (eine Art Bewährung). Als Jugendlicher müssen Sie nicht mit einer Strafe im eigentlichen Sinne rechnen, sondern mit einem Erziehungsmittel, wie z.B. Sozialstunden oder ebenfalls "nur" einer Verwarnung.

Der Vollständigkeit halber seien Ihnen noch die Höchststrafdrohungen der in Betracht kommeneden Vorschriften mitgeteilt, die Ihnen aber aufgrund meiner vorangegangenen Ausführungen keine zu großen Sorgen zu machen brauchen:

Vorsätzliche Körperverletzung: Bis 5 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe
Fahrlässige Körperverletzung: Bis 3 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe
Nötigung: Bis 3 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe
Freiheitsberaubung: Bis 5 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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