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lehrer und beurlaubung


09.10.2007 10:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



guten tag,

ich habe folgende frage:

ich bin lehrer und beamter zur probe, im mai nächsten jahres stünde meine verbeamtung auf lebzeiten an.

nun habe ich ein stellenangebot einer universität angenommen. ich habe an meiner schule zum 15.10.07 gekündigt und das schulamt hat die kündigung abgelehnt, mit der begründung, es gäbe im meinen fächern nicht genug lehrer. der früheste termin, aus dem schuldienst entlassen zu werden sei der 1.2.08.
nach meinen informationen ist die begründung des schulamt unzulässig, ich konnte mich jedoch mit dem neuen arbeitgeber darauf einigen, erst zum 1.2.08 anzufangen.

jetzt würde ich gerne die uni-stelle (die befristet ist zunächst auf 1 jahr) antreten, mich aber an der schule für diese zeit (1 jahr, ab 1.2.08) beurlauben lassen, mit der erlaubnis, für die tätigkeit an der uni entlohnt zu werden. gibt es in diesem fall eine rechtliche möglichkeit? die handelnden personen beim schulamt zeigen sich am telefon sehr unfreundlich und betonen immer wieder die pflichten des beamten, dem dienstherren zu dienen. auf das wohlwollen des schulamts kann ich also nicht hoffen.

herzlichen dank für ihre hilfe.

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Sehr geehrter Ratsuchender,




die von Ihnen angedachte befristete Beurlaubung hängt vom ermessen des Dienstherren ab, wobei dienstliche Belange nicht entgegenstehen dürfen.

Und genau hier sehe ich das Problem, wenn in Ihren Fächern nicht genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen - denn nach den von Ihnen geschilderten Gesamtumständen wird der Dienstherr dann im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens genau dieses behaupten und damit die nach §§ 78,80 HBG erforderliche Genehmigung versagen.


Hier sollten Sie das PERSÖNLICHE Gespräch suchen, in dem Sie dann auch auf den wissentschaftlichen Auftrag der Universität abstellen sollten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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