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09.09.2005 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ich habe z.Zt. eine Steuerprüfung. Nach eigenen Recherchen werde ich ca. 50.000 Eur zahlen müssen.
Wie sind die rechtlichen Möglichkeiten des FA zur Beitreibung des Geldes.
Ich wohne in einer Eigentumswohnung, die aber noch nicht abgezahlt ist. Kann man mich zwingen diese zu verkaufen.
Ansonsten habe ich keine anderen Ersparnisse oder Rücklagen.
Dem Finanzamt stehen grundsätzlich die gleichen Vollstreckungsmöglichkeiten zu wie anderen Gläubigern. Das bedeutet, das FA kann bei Ihnen (wie ein Gerichtsvollzieher) Gegenstände pfänden, Forderungen pfänden, Ihnen die eidesstattliche Vermögensversicherung abnehmen usw. Der Unterschied ist nur, daß das Finanzamt meist effektiver vollstrecken kann als private Gläubiger, weil es zum einen die Vollstreckung selbst durchführt und zum anderen regelmäßig aus dem Besteuerungsverfahren über detaillierte Kenntnisse hinsichtlich Ihres Vermögens verfügt.

Das Finanzamt kann Sie, wie andere Gläubiger auch, zwar nicht zum Verkauf Ihrer Eigentumswohnung zwingen, allerdings kann das FA die Zwangsversteigerung der ETW betreiben, so daß Sie durchaus damit rechnen müssen, daß Sie Ihre Eigentumswohnung verlieren können.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

Nachfrage vom Fragesteller 09.09.2005 | 12:34

Aber in der heutigen Zeit sind Eigentumwohnungen schwer zu verkaufen, außerdem ist die Bank eingetragen. Dann bleibt doch für das FA nichts mehr übrig? Oder setzt sich das FA an 1. Stelle? Habe ich andere Möglichkeiten mich mit dem FA zu einigen wie Ratenzahlung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.09.2005 | 12:45

Das FA kann sich nicht an 1. Stelle setzen, sondern bleibt hinter der Bank stehen. Es kann also durchaus sein, daß dann für das FA vom Versteigerungserlös nichts mehr übrig bleibt.

Die Frage der Ratenzahlung beim FA ist etwas schwierig zu beantworten, da die Abgabenordnung hierfür eigentlich enge Grenzen zieht, die oftmals nicht einzuhalten sind. Aber dies hängt meist auch davon ab, in welchem zeitlichen Rahmen die ratenweise Tilgung erfolgen soll.

Betrifft die Prüfung eigentlich Sie selber oder eine GmbH, deren Geschäftsführer Sie sind? Im letzteren Fall bliebe Ihnen evtl. etwas mehr Spielraum, da das FA auf Ihr privates Vermögen nur aufgrund eines Haftungsbescheides zugreifen könnte, für den wiederum bestimmte Voraussetzungen erforderlich sind. Ggfs. können Sie mich hierauf noch einmal kurz ansprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

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