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langfristig Aufenthaltstitel britisch Rentner (moglich EU Austritt)

08.02.2016 22:35 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


10:11

Zusammenfassung:

Aufenthaltsrecht für EU-Bürger in der BRD unter Berücksichtigung des Austritts Großbritanniens aus der EU

sehr geehrte Damen un Herren,

Bin britisch Burger mit festem Plan nach D'land zu ziehen. Bin 62J und will von GB Beamtepension in D'land leben. Glaube dass ich kann mit eigen finanzielle Mittelen leben, d.h. kein Belastigung auf dem deutsche Staat. (Am 65J kommt GB Staatspension dabei).

Glaub ich hab jetzt das Recht in D zu wohnen, dank sei EU Status. Aber wegen das Risiko von ein moglich EU Austritt, (ach ja, die liebe Landsleute!), will ich ein so langfristig moglich Aufenthaltstitel hier bekommen. Ist 5 Jahre dann ein realistisch Moglichkeit in mein Fall? Und wenn weniger, was ist das maximum realistisch? Will vermeide ein Situation, wenn uber ein Jahr, ich muss mein Aufenthalt wieder verlangeren, aber moglicherweise als nicht EU Mitglied.

Und. Wie lang dauert das Ablauf einer Anfrage fuer ein Aufenthaltstitel als EU Mitglied? Vielleicht muss ich schnell handelen wegen GB Referendum Datum.


Mit Danke fuer Ihre Hilfe?

08.02.2016 | 23:24

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Als jetziger EU-Bürger haben innerhalb der EU und damit auch in Deutschland kein Problem im Hinblick auf einen Aufenthaltstitel.

Freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger und ihre Familienangehörigen haben das Recht auf Einreise und Aufenthalt in jedem EU-Land.
Unionsbürger bedürfen für die Einreise keines Visums und für den Aufenthalt keines Aufenthaltstitels.
Nicht erwerbstätige Unionsbürger und ihre Familienangehörigen, die den Unionsbürger begleiten oder ihm nachziehen, haben das unbefristete Recht danach, wenn sie über ausreichenden Krankenversicherungsschutz und ausreichende Existenzmittel verfügen.

Der Verlust des Rechts kann grundsätzlich nur aus Gründen der öffentlichen Ordnung, Sicherheit oder Gesundheit festgestellt und die Bescheinigung über das Daueraufenthaltsrecht oder die Aufenthaltskarte oder Daueraufenthaltskarte eingezogen werden.

Das ist aber NUR ganz ausnahmsweise der Fall.

Es besteht ein ganz grundsätzlicher Ausweisungsschutz vielmehr, viel besser als bei sonstigen Ausländern aus einem Nicht-EU-Land.

Dieses ergibt sich aus dem Freizügigkeitsgesetz der BRD.

Dieses Gesetz gilt auch für Staatsangehörige der EWR-Staaten und ihre Familienangehörigen im Sinne dieses Gesetzes.

Zum EWR gehört auch Großbritannien, was ggf. auch bei einem Austritt von Großbritannien bestehen bleiben würde.

Zudem ist dieses ja offen und nicht klar, was man den Bürgern Ihres Landes in Deutschland gegenüber regeln würde.

Auch ich kann da nur spekulieren, aber bereits entstandene Rechte dürfen wegen des grundsätzlichen Verbots einer Gesetzesrückwirkung nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 09.02.2016 | 00:08

sehr geehrter Herr Hesterberg,

Vielen Dank fuer Ihrer ausfuhrlich Antwort.

Sie haben geschrieben,
"Unionsbürger bedürfen für die Einreise keines Visums und für den Aufenthalt keines Aufenthaltstitels. Nicht erwerbstätige Unionsbürger und ihre Familienangehörigen, die den Unionsbürger begleiten oder ihm nachziehen, haben das unbefristete Recht danach, wenn sie über ausreichenden Krankenversicherungsschutz und ausreichende Existenzmittel verfügen."

Heisst das "unbefristete Recht" zu bleiben in D'land, dass EU Burger kein Aufenthaltsgenehmigung braucht, und also kein Anmeldung beim Ausslanderamt? In diesen Fall, wie kann man beweisen dass man x Jahre in D'land waere, wenn z.b. GB aus den EU tritt?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.02.2016 | 10:11

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantwortet:

Vollkommen richtig, die Ausländerbehörde bestätigt dieses gerne auf Wunsch, bei längerem Aufenthalt wird eine Bescheinigung darüber sowieso erteilt und könne schon jetzt angefragt werden.

Ein Verwaltungsverfahren findet damit nicht statt.

Der beste und geeignetste Beweis über den Aufenthalt in Deutschland wird mittels einer Meldebestätigung der Meldebehörde (Einwohnermeldeamt) erbracht.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

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