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künftiges gemeins. Erbe ET-Wohnung - Nutzung Bruder - Mietzahlung

| 19.07.2019 00:02 |
Preis: 45,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


19:43
Hallo,

mein Vater möchte, dass mein Bruder und ich seine Eigentumswohnung erben, wenn er einmal nicht mehr ist. Da mein Vater diese Wohnung aktuell selbst nicht nutzt, ist beabsichtigt dass mein Bruder dort ein (kostenloses) Wohnrecht erhält. Sollte mein Bruder zum Zeitpunkt des Todes meines Vaters noch immer dort leben, soll jedoch geregelt sein, dass ich ab dann eine monatliche Zahlung von der Hälfte einer ortsüblichen Vergleichsmiete erhalte. Als gemeinsame Erben hätten wir dann beide einen Nutzen aus der Wohnung: Mein Bruder würde nur zur Hälfte einer üblichen Miete leben müssen und ich bekäme eine regelmäßige Einnahme. Allerdings möchte ich nach Möglichkeit nicht ein Vermieter in dem Sinne sein gegenüber meinem Bruder sein (da er ja auch Eigentümer wäre), es sei denn man könnte es nicht anders regeln und es funktioniert überhaupt quasi "hälftiger Vermieter zu sein".

Die Frage lautet: Ist diese Konstruktion, wie mein Vater, mein Bruder und ich sie gerne hätten möglich, was gäbe es dabei evtl. noch zu beachten und auf welchem Wege kann dies am besten außerhalb eines Testamentes rechtsverbindlich für alle festgelegt werden?
19.07.2019 | 01:06

Antwort

von


(483)
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die Konstruktion ist möglich. Ihr Vater sollte die an Sie zu zahlende Nutzungsentschädigung in Höhe der Hälfte der ortsüblichen Vergleichsmiete testamentarisch verfügen.

Das Wohnrecht Ihres Bruders sollte zumindest schriftlich vereinbart und kann auch – nach notarieller Beurkundung - in das Grundbuch eingetragen werden. Die Verpflichtung zur Zahlung der Nutzungsentschädigung kann und sollte schriftlich vereinbart werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 19.07.2019 | 17:24

Sehr geehrter Herr Vasel,

vielen Dank!

>>Die Verpflichtung zur Zahlung der Nutzungsentschädigung kann und sollte schriftlich vereinbart werden.<<

Meinen Sie hiermit die testamentarische Verfügung durch meinen Vater oder noch eine weitere Vereinbarung (z.B. zwischen mir und meinem Bruder)?

Hätte es denn einen Einfluss auf meinen Anspruch auf Nutzungsentschädigung, wenn das Wohnrecht für meinen Bruder nicht schriftlich fixiert wird (ist von meinem Vater nicht beabsichtigt)?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.07.2019 | 19:43

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

das Wohnrecht ist sicherer, wenn es im Grundbuch steht.

Wenn das Wohnrecht zwischen Ihrem Vater und Ihrem Bruder nicht schriftlich fixiert wird, und Ihr Vater auch keine testamentarische Verfügung über Wohnrecht und Nutzungsentschädigung trifft, sollten Sie nach dem Tod Ihres Vaters eine schriftliche Vereinbarung darüber mit Ihrem Bruder schließen.

Wenn im Testament nichts steht und auch keine Vereinbarung vorliegt, haben Sie erstmal keinen Anspruch auf Nutzungsentschädigung gegen Ihren Bruder.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.07.2019 | 16:19

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