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kündigung bei krankheit in porbezeit ? !


| 19.11.2007 02:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



sehr geehrte Damen und Herren,

seit 1.11. diesen jahres habe eich eine neue Arbeitstelle in einem Seniorenheim als ex. krankenpfleger. Leider musste ich vier Tage vor Arbeitsbeginn meinen aktuellen Arbeitgeber eine akute AU anzeigen. ich mußte ihn nun schon zweimal vertrösten, jeweils wöchentlich, das ich montags meine Tätigkeit aufnehme.
kullanterweise habe ich in der ersten krankheitswoche keine AU eingereicht, aber seit dem 12. 11. bin ich Behandlung, und auch krankgeschrieben. die Behandlung und auch AU werde ich wohl weiter in anspruch nehmen müssen....
Kündigundfrist in Probezeit 2 wochen.. bekannt.

welchen Umfang werden meine gehaltseinbußen haben....

mfg.

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Sehr geehrter Fragesteller,

der Arbeitgeber kann das Arbeitsverhältnis während der Probezeit bzw. innerhalb der ersten 6 Monate ohne Angabe von Gründen kündigen, da das Kündigungsschutzgestz nicht anwendbar ist.
Eine ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist auch während einer laufenden Erkrankung rechtlich zulässig.
Nach § 3 III EFZG entsteht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung erst nach einer vierwöchigen ununterbrochenen Dauer des Arbeitsverhältnisses (etwas anderes gilt nur bei einem Arbeitsunfall).
Ausreichend für die Erfüllung der Wartezeit ist der rechtliche Bestand des Arbeitsverhältnisses, nicht notwendig ist eine tatsächliche Beschäftigung.
Nach dem Ablauf von 4 Wochen besteht für die Dauer von 6 Wochen ein Entgeltfortzahlungsanspruch.
Daraus folgt für Sie, dass Sie für die Dauer von 4 Tagen Ihr Gehalt bekommen und für die dann folgende Zeit der Erkrankung Krankengeld bei Ihrer Krankenkasse beantragen müssen. Nach einem Bestand des Arbeitsverhältnisses von 4 Wochen, d. h. ab dem 30.11.07 erhalten Sie für die Dauer von weiteren 6 Wochen Entgeltfortzahlung, soweit Ihr Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nicht bereits vorher durch eine Kündigung beendet.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin



Nachfrage vom Fragesteller 25.11.2007 | 22:31

Was ist , wenn mein AG mir für die ersten 4 Wochen ein Entgeld trotz AU bezahlt , kann er sich später auf den von Ihnen genannten Paragraphen berufen und das Entgeld zurück verlangen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.11.2007 | 16:39

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihr Arbeitgeber vorbehaltlos die Entgeltfortzahlung an Sie leistet, so würde eine spätere Rückforderung daran scheitern, dass Sie entreichert sind, d. h. Ihr Einkommen für den Lebensunterhalt verwandt haben. Sollte also tatsächlich ein Rückforderungsverlangen erfolgen, so können Sie sich auf Entreicherung berufen.

Mit freundlichen Grüßen
E. Tremmel-Lux

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