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kreditbetrug


| 22.12.2011 00:06 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Mein Ehemann(damals noch nicht mit mir verheiratet) hatte vor ca.9 Jahren mehrere kleine Kredite wegen Möbelkauf aufgenommen, daraufhin hat ihm seine Bank vorgeschlagen diese kleinen Raten auf eine einzige ganze Rate die alles umfassen würde umzustellen, es wurde ihm gesagt, es würde sich nichts ändern, die Bank hätte sich um alles gekümmert, er brauchte nur zu unterschreiben.
Mein Ehemann und sehr schlecht Deutsch und hat den Bankangestellten vertraut, so hat er unterschrieben.
Die Überraschung kam als nach einigen Monaten einige Unterlagen von seinen Steuerberater überprüft wurden. Die Bank hat ihm ein Vertrag unterschreiben lassen womit sich seine Schulden mit neuen Berechnungen(Höhere Zinsen, Bearbeitungsgebühren und Versicherungen)verdoppelt haben. Leider hat er das nicht sofort gemerkt und konnte sich aus dem Vertrag nicht mehr zurückziehen.
Er ist heute noch nicht raus aus der Falle.
Weil er später wegen Änderungen der persönlichen Verhältnissen die höheren Raten nicht mehr zahlen konnte sondern nur ein Teil davon hat er einen schlechten Schufaeintrag bekommen.
Heute will man ihm das Gehalt pfänden wenn er nicht das bezahlt was die Bank verlangt.
Obwohl seine Verhältnisse sich finanziell nicht geändert haben, muss er höhere Raten zahlen.
Kann man was gegen die Bank tun?
Können wir beweisen dass die Bank betrogen hat oder ist es möglich diesen Vertrag ungültig erklären zu lassen.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

ein Vertrag kann grundsätzlich wegen arglistiger Täuschung innerhalb einer Frist von einem Jahr angefochten werden (§§ 123, 124 BGB).
die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Entdeckung der Täuschung, sodass Ihr Ehemann noch innerhalb der Frist ist und anfechten sollte.

Die Rechtsfolge wäre, dass die vertragliche Grundlage von damals wegfiele, somit auch Forderungen der Bank wegen höherer Zinssätze usw.

Als Beweise reichen aus, dass die alten Unterlagen mit den Neuen verglichen werden und die Vor- und Nachteile aufgeschlüsselt werden. Wenn die Neuerung eindeutig nur Nachteile besitzt, liegt die Täuschung nahe, da kein Verbraucher an einer solchen Änderung interessiert sein kann.

Die Anfechtung sollte nunmehr gegenüber der Bank erklärt werden.

Gerne können Sie meine Kanzlei dafür in Anspruch nehmen, wenn Sie mögen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen zu geben.

Nachfrage vom Fragesteller 22.12.2011 | 15:11

Sehr geehrter Herr Salzwedel
Vielen Dank für Ihre Anwort.
Ich freue mich zu wissen dass es die Möglichkeit einer Anfechtung gegenüber der Bank gibt.
Wir haben aber ein Problem, wir haben die alten Unterlagen nicht mehr.
Können wir Duplikate von diesen Unterlagen fordern?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.12.2011 | 15:54

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie sollten im Vorfeld die Unterlagen noch einmal bei der Bank anfordern, jedoch ohne die Anfechtung zu erklären, da die nochmalige Zusendung der Unterlagen aus Kulanz erfolgen würde und diese sich stark reduzieren dürfte, wenn die Umstände der Bank vorzeitig bekannt werden.

Alternativ könnte jedoch auch noch eine Strafanzeige wegen Betruges gestellt werden. Dies hätte den Vorteil, dass die Polizei ermitteln würde und man Akteneinsicht dazu bekäme.

Zunächst sollte es jedoch auf zivilrechtliche Art probiert werden.

Bei weiteren Nachfragen können Sie mich auch weiterhin direkt per email erreichen.

Mit freundlichen Grüßen und ein Frohes Fest!

Salzwedel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.12.2011 | 14:46


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FRAGESTELLER 30.12.2011 5/5.0
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