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krankheit

13.08.2007 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


ich habe am 9.8.noch gearbeitet,war nachmittags beim arzt,der mich erstmal bis zum 18.8 krankschrieb.dann verständigte ich sofort meinen arbeitsplatz.am nächsten tag rief mich erst ein kollege an wie ich mir das denn vorstelle,nächste woche wären zu wenig leute da!dann sagte er der chef möchte mich noch sprechen.der sagte dann,sie kommen nächste woche donnerstag wieder arbeiten egal wie ,sonst haben wir beide ein problem miteinander.heute ging schon zwei mal das telefon ,ich habe nicht abgenommen.wie muß ich mich verhalten?ich habe am donnerstag einen weiteren termin.jetzt beim orthpäden da sich noch nichts gebessert hat.
13.08.2007 | 18:15

Antwort

von


(12)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

ob eine medizinisch gegebene Krankheit auch Arbeitsunfähigkeit im arbeitsrechtlichen Sinne bedeutet kommt auf die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung und deren Beeinträchtigung durch die Erkrankung an.

Es fragt sich genau genommen, ob der erkrankte Arbeitnehmer noch in der Lage ist, seine vertraglichen Arbeitspflichten ohne Gefahr für seine Gesundheit zu erfüllen.

Sollte Ihnen nach der Art Ihrer Beschäftigung und Erkrankung die volle Arbeit zumutbar sein (denkbar beispielsweise die Schreibtätigkeit eines Rechtshänders, der sich den linken Arm gebrochen hat) kann Ihnen Ihr Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung verweigern. Sicherlich ist aber bei Vorlage einer AU keine Abmahnung bzw. Kündigung denkbar und kann Sie Ihr Arbeitgeber nicht zur Arbeit zwingen. Sollte ihr Arbeitgeber Zweifel an Ihrer AU haben bleibt ihm schließlich die Überprüfung durch den MDK.

An Ihrer Stelle würde ich eventuelle weitere Anrufe entgegennehmen und dem Arbeitgeber mitteilen, dass Sie arbeitsunfähig sind und ihm schließlich auch –entsprechend Ihrer Verpflichtung- eine AU vorgelegt hätten. Teilen Sie ihm mit, dass Sie insofern keine Verpflichtung erkennen könnten, Ihre Arbeit vorzeitig aufzunehmen und dass Sie Ihn über relevante Veränderungen Ihrer prognostizierten Arbeitsunfähigkeit ordnungsgemäß in Kenntnis setzen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Pfeiffer
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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