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30.06.2005 19:36 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo Anwalt/in,
In einer geselligen Runde kam es dazu, dass wir im Internet surften, und letztlich auf gewisse Erotikseiten landeten. Um auf den Seiten Inhalte sehen zu können konnte man aus mehreren Tarifen auswählen. Wir wählten den 1-Tagestarif für 2,50 Euro. Man sollte also die Kontodaten mit E-mailadresse usw. angeben, dann bekam man eine Freischaltung.
Doch nun nach einiger Zeit (ca. 2Wochen) wurde von meinem Konto ein Betrag von 2,50Euro und ein Betrag von 59 Euro von einer Inkassofirma abgebucht.
Wir können uns aber nicht erinnern, zur Zahlung eines weiteren Betrages aufgefordert worden zu sein, geschweige denn irgendeinen Link angeklikt zuhaben der die Bezahlung einer weitern Summe bestätigt.
Ich habe die eine Lastschrift (59 Euro) zurückbuchen lassen, und habe jetzt schon eine Mahnung und einen bösen Brief von einem Anwalt bekommen. Gesamtforderung schon bei 101,94 Euro.
Allerdings hatte ich nach der Mahnung eine E-mail geschickt, in der ich nach einem Beweis für meine Beauftragung bzw. Bestellung irgendeiner Leistung verlangte. Diese wurde anscheinend jedoch ignoriert.
Wie geht das jetzt weiter? Ist es besser zu zahlen? Oder geht hier wer auf "Dummenfang"?
Welche Chancen habe ich, mein Geld zu behalten?
Gruß Norman+Daniela.
30.06.2005 | 20:55

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragesteller,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der vorhandenen Informationen beantworten möchte.

Vorausgesetzt, Sie haben tatsächlich nicht einen anderen Link angeklickt, dann kann auch kein Anspruch des Betreibers der Erotikseite gegen Sie bestehen. Um insoweit sicherzugehen, sollten sie nochmals ihre E-Mails prüfen, da gegebenenfalls dort eine entsprechende Bestätigung vorliegt. Seriöse Anbieter verschicken stets Bestätigungsmails für das in Anspruch genommene Angebot.

Wenn Sie natürlich entgegen ihrer Auffassung tatsächlich einen entsprechenden Link geklickt haben sollten, befänden sie sich durchaus in Verzug. Dann wären auch die Kosten des Rechtsanwaltes zu tragen.

Ein seriöser Kollege würde allerdings in einem solchen Fall durchaus einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Von daher gehe ich - im Rahmen der summarischen Prüfung- davon aus, dass tatsächlich ein „ Dummenfang“ beabsichtigt ist. In derartigen Fällen ist es sinnvoll, entsprechende Anwaltsschreiben unter Hinweis auf § 174 BGB zurückzuweisen (mangels Vorlage einer Originalvollmacht bei einseitigen Erklärungen, gilt bei Mahnungen entsprechend). Diese Möglichkeit dürfte wegen der bereits getätigten Antwort zu Sache beziehungsweise wegen Zeitablaufs nicht mehr bestehen.

Wenn Sie gegenüber dem Rechtsanwalt den Sachverhalt klargestellt haben und keine weitere Reaktion erfolgt, würde ich es durchaus auf eine Klage ankommen lassen. Diese Entscheidung kann ich ihn allerdings nicht abnehmen.

Ich kann nur empfehlen, dass Sie gegebenenfalls nochmals in aller Ruhe, sicherheitshalber auch unter Zurückweisung des anwaltlichen Schreibens mangels Vollmacht, den Sachverhalt darlegen, die Zahlung verweigern und auch Strafanzeige wegen Betruges androhen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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