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kommen wir für Schulden unseren erwachsenen Sohnes auf?


10.08.2006 17:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Erst einmal ein kurzer Hintergrund zu meiner Frage:
Meine Frau und ich sind seit 30 Jahren verheiratet und haben zwei „erwachsene“ Söhne ( 26 und 23 Jahre). Beide wohnen noch in unserem schuldenfreien Haus in unserem Haushalt.
Der ältere macht uns nun erhebliche Sorgen , was unsere finanziellen Möglichkeiten (Einkommen bei mir ca. 2.500,-€ netto, meine Frau ist Hausfrau) überschreitet.
Nach abgeschlossener Lehre hat er ein Fachabitur gemacht und ein Studium begonnen.
Nun nach 5 Semester hat er es aufgegeben und will erst mal was Geld verdienen (wo ich mit einverstanden wäre). Allerdings macht er sich als „freier Mitarbeiter“ einer Versicherung selbstständig und somit ohne geregeltes Einkommen. Da er bis letzten Monat wegen Studium und unter 27 Jahr noch Kindergeld über mich bezog und auch über meine private Krankenversicherung versichert war (ich bin Beamter), fällt dieses nun alles weg und er muß sich selbst versichern.
Mein Problem: Haben wir irgendwelche finanziellen Auswirkungen zu tragen, wenn das mit seinem Job nicht funktioniert?
- weil er z.B. seine dann private Krankenversicherung nicht bezahlt und er z.B ins Krankenhaus muß?
- Oder Einzahlungen in eine von ihm abgeschlossene private Altersversorgung (Rente) weiter zahlen
Mit freundlichen Grüßen
P.

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Wenn Ihr Sohn nach erfolgreicher Ausbildung sein Studuim nach 5 Semestern abbricht und sich nun selbstständig macht besteht für Sie keine unterhaltsrechtliche Verpflichtung mehr. Die selbstständige Tätigkeit stellt auch keine Zweitausbildung dar, demnach muss Ihr Sohn nun auf eigenen Beinen stehen.

Sollte die Selbstständigkeit Ihres Sohnes scheitern haben eventuelle Gläubiger keinen Anspruch gegen Sie. Eltern haften gerade nicht für Ihre Kinder. Mit der nun von Ihrem Sohn abzuschließenden gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung haben Sie nichts zu tun. Sie sind nicht Vertragsparter und können deshalb bei offen Beitägen oder ähnlichem nicht herangezogen werden.
Selbstverständlich kann Sie dann eine Haftung treffen wenn Sie sich vertraglich hierzu verpflichtet haben.
Bei dem von Ihnen angespochenen Rentenvertrag ist aus der Police ersichtlich wer Versicherungsnehmer ist. Nach Ihrer Schilderung hat Ihr Sohn diese Versicherung abgeschlossen und ist deshalb als Vertragspartner der Versicherungsgesellschaft gegenüber zur Begleichung der Beitäge verpflichtet. Sie trifft aus einem "fremden Vertrag" grds. keine Verpflichtung.

Ich hoffe mit meinen Informationen gedient zu haben
und verbleibe mit freundlichen Grüssen

RA O.Martin
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