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klassischer auspark Unfall

| 13.05.2011 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Sehr geehrte Anwälte,
ich habe Fragen zum Thema Schuld / Haftung bei einem Unfall der sich beim Ausparken ereignete. Tatort war der Parkplatz eines Fastfood Restaurants, von dem Fahrweg auf dem Platz gehen rechts und links die Parklücken ab, ich parkte vorwärts in eine Parklücke auf der rechten Seite, die Gegnerin parkte ebenfalls vorwärts in einer der linksseitigen Parklücken, sodass die Hecks unserer Fahrzeuge ungefähr parallel zu einander standen.
Die Gegnerin fuhr rückwärts aus Ihrer Parklücke und hielt, wie Sie behauptet, auf dem Fahrweg, weil ein Fahrzeug rechts neben ihr, in der übernächsten Parklücke, ebenfalls ausparkte. Dabei hielt Sie ca. 50cm entfernt von meinem Kfz. Ich legte den Rückwärtsgang ein, sah in meine Spiegel, sah kein anderes Fahrzeug und rollte los. Dann spürte ich einen Widerstand, ich stieg aus und sah, dass beide Fahrzeuge zusammengestoßen waren. Die Gegnerin behauptet ich hätte Sie übersehen und ich sei schuld. Wir tauschten die Daten aus, Sie sagte: „Die Schuldfrage ist geklärt", worauf ich erwiderte: „Das kann ich derzeit noch nicht sagen". Ich weiß leider nicht, was Ihre Mitfahrer dazu sagen, ob Sie standen oder gerollt sind. Mein Beifahrer hat leider nichts gesehen. Am Gegnerischen Kfz war augenscheinlich kein Schaden zu erkennen, meine Stoßstange wurde durch die Abschleppöse des anderen Kfz eingedrückt. Ich meldete meiner Versicherung, dass es einen Unfall gab, die Gegnerin war zwischenzeitlich in der Werkstatt und hat einen Kostenvoranschlag eingeholt.
Habe ich allein Schuld oder hat die Gegnerin eine Teilschuld und sollte ich meinen Schaden bei der Gegner Versicherung geltend machen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Wenn das Fahrzeug der Gegenseite tatsächlich stand und Sie dieses beim Ausparken angefahren haben, dann liegt die Schuld an dem Unfall bei Ihnen. Insbesondere reicht es nicht, beim Rückwärtsfahren nur in den Rückspiegel zu schauen. Sie müssen sich auch umdrehen und vergewissern, dass die Fahrbahn frei ist, da beim Rückwärtsfahren erhöhte Sorgfaltsmaßstäbe angelegt werden. Sie müssen sich so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Notfalls müssen Sie sich einweisen lassen, § 9 V StVO.

Sollten beide Fahrzeuge rückwärts bewegt worden sein, trifft Sie womöglich nur eine Teilschuld, da man dann davon ausgeht, dass beide Fahrer die erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen haben.
Dennoch können Sie Ihren Schaden bei der gegnerischen Versicherung geltend machen. Diese wird dann entscheiden, ob sie eine Haftung anerkennt oder nicht. Vorab können Sie auch bei Ihrer eigenen Versicherung anfragen, wie diese die Haftungslage beurteilt.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Bewertung des Fragestellers 15.05.2011 | 00:41

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