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kindergeld in nicht eu-land

| 27.08.2008 00:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


hallo, ich bin deutcher staatsbürger,meine ehefrau und meine 5 kinder ebenfalls. ich beziehe arbeitslosengeld II,und habe ein minijob(400€).Meine ehefrau und die kinder ziehen für ein unbestimmten zeitraum nach marokko.dort sollen die kinder auf eine privatschule die arabische sprache erlernen. die familie soll immer in regelmäßigen abständen nach deutschland kommen,sprich sommerferien 3 monate,+winterferien+herbstferien insgesamt mindestens 4 monate.da ich selber in deutschland bleibe wird der wohnsitz für die ganze familie beibehalten.habe ich weiterhin anspruch auf deutsches kindergeld oder nicht?.

Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie und Ihre Familie in Deutschland Ihren Wohnsitz haben, haben Sie auch weiterhin Anspruch auf Kindergeld.

Die entsprechende Vorschrift findet sich in § 62 Abs. 1 Nr. 1 Einkommenssteuergesetz.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.08.2008 | 00:24

vielen dank zunächst für die schnelle antwort. da ich mein vorhaben der familiekasse mitgeteilt habe. haben sie bereits das kindergeld eingestellt.mit der begründung das die kinder in marokko zur schule gehen.wie komm ich an mein recht? danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.08.2008 | 00:45

Sehr geehrter Fragesteller,

da das Kind in Deutschland seinen Wohnsitz behält, dürfte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben, weiterhin das Kindergeld zu bekommen. Alleine die Tatsache, dass das Kind eine ausländische Schule besucht, reicht nicht aus, um die Zahlung des Kindergeldes zu verweigern.

Sofern Sie einen offiziellen Bescheid bekommen haben, mit dem die Zahlungen eingestellt wurden, so können Sie gegen dieses Widerspruch einlegen und im Anschluss vor dem verwaltungsgericht Klage einreichen.

Ansonsten können Sie einen neuen Antrag auf Kindergeld stellen. Wird dieser abgelehnt, kann dann ebenfalls Widerspruch und anschließend Klage erhoben werden.

Vorliegend halte ich es aber ggf für ausreichend, zunächst außergerichtlich mit der Kindergeldstelle zu korrespondieren. Möglicherweise ist es einfach nur zu Mißverständnissen gekommen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meiner Antwort nur um eine auf Ihren Angaben basierende erste Einschätzung handelt. Um detaillierter zu Ihrer Problematik etwas sagen zu können, müsste der Einzelfall und die dazu gehörenden Unterlagen eingehend geprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt



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