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keine Maklerprovision? was dann ?

| 25.11.2021 09:32 |
Preis: 60,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich möchte ein Haus verkaufen und habe mich an einen Makler gewandt. Einen Vertrag habe ich noch nicht unterschrieben. Jetzt könnte ich das Haus privat verkaufen, auch für einen Preis der etwas höher ist als der vom Makler veranschlagt wurde. Der Kunde weis das, er möchte das Haus jedoch haben.
Der Makler hat schon mal den Verkehrswert berechnet.
Kann ich das Haus jetzt noch ohne Makler verkaufen?
Und müsste ich den Makler entschädigen für seine Arbeit. Würde ich auch tun denn er hat ja schon Arbeit gehabt . Nur die ganzen Maklergebühren fände ich dann doch zuviel. Wie sieht hier die Sachlage aus? Gruß Fr. S.

25.11.2021 | 10:43

Antwort

von


(640)
Throner Str. 3
60385 Frankfurt am Main
Tel: 069-4691701
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben wie folgt beantworte:


Es ist sehr vorteilhaft, daß Sie den Maklervertrag noch nicht unterschrieben haben.

Dies sollten Sie auch jetzt nicht mehr tun!


Die Regelung zum Maklervertrag im BGB lautet wie folgt:

㤠652 Entstehung des Lohnanspruchs

(1) Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Maklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Maklers zustande kommt. Wird der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, so kann der Maklerlohn erst verlangt werden, wenn die Bedingung eintritt.

(2) Aufwendungen sind dem Makler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt."


Für den Abschluß eines Maklervertrags ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich der Makler verantwortlich, er hat die Beweislast, daß ein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde.

Da Sie den Vertrag nicht unterschrieben haben, wird dem Makler ein solcher Nachweis nicht gelingen.


Weiterhin ist in § 652 Abs. 2 BGB festgehalten, daß der Makler für Aufwendungen nur bei vertraglicher Vereinbarung zu entschädigen ist. Da keine Vereinbarung vorliegt, brauchen Sie auch keine Entschädigung für die bisherige Arbeit zu erbringen.

Entsprechende Arbeiten – ohne Aufwandsentschädigung – gehören bei Maklern auch üblicherweise zum normalen Geschäft.


Ich würde Ihnen schließlich von einer Entschädigungsleistung nach Aufforderung durch den Makler ohne zusätzliche schriftliche Vereinbarung abraten, damit dies nicht als Bestehen eines Maklervertrages gedeutet werden kann.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Mack
Rechtsanwalt



Bewertung des Fragestellers 25.11.2021 | 12:18

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