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kein Geld zurück nach Kauf-bzw nach dem Zurückschicken

18.08.2009 08:13 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Habe ein handy im Internet ersteigert.
Das Handy sollte-so stand es in der Auktion- simlockfrei sein.Als das Handy jedoch bei mir eingetroffen ist musste ich jedoch feststellen das O2 benutzt werden musste.Ich habe dann die Verkäuferin angeschrieben und die wurde dann recht patzig in Ihren Nachrichten hat aber angeboten das Handy zurück zu nehmen und mir den Kaufpreis zu erstatten.
Ich habe dann das Handy an die Absende Adresse zurück geschickt (per Hermes) aber die riefen mich dann an das es diese Adresse,den Namen dort nicht gibt..
ich also wieder die Verkäuferin angeschrieben und die hat mir dann eine ganz andere Adresse genannt. Angeblich ist das Handy von Ihrer Tochter gewesen die jetzt(plötzlich) in Kanada ist und ich solle ihr das Handy an ihre Adresse schicken.Ich also wieder mich mit Hermes in Verbindung gesetzt und denen die neue Adresse gegeben.
Ich konnte dann verfolgen das das Handy bei der VK eingetroffen ist-jedoch von ihr kam keine Mitteilung.Als ich dann nach 3 Tagen eine NEGATIVE Berwertung abgegeben habe schrieb mir die VK das ich erst das Geld bekomme wenn ich diese wieder entferne.Habe ich dann auch getan...mein Geld habe ich bisher jedoch noch immer nicht bekommen.Ausser leere Versprechnungen ist nichts gekommen.Angeblich ist die VK im Urlaub und hat das Geld vorher angewiesen..nichts eingetroffen.Dann hat sie mir aus dem Urlaub geschrieben das Ihr Mann einen Herzinfakt bekommen hat sie aber schnellstmöglich das Geld schicken will.Am 11 diesen Monats hat sie dann-wieder angebelich- das Geld per Postbank an mich angewiesen...bis heute ist nicht angekommen.Habe ihr inzwischen schon noch 2x geschrieben aber kein Antwort bekommen.
Was kann ich tun????? HABE INZWISCHEN VIEL ZEIT-GELD UND AUCH NERVEN INVESTIERT:
18.08.2009 | 08:36

Antwort

von


(140)
Saarlandstraße 62
44139 Dortmund
Tel: 0231 580 94 95
Web: http://www.rechtsanwalt-do.de
E-Mail:

Geehrte Fragestellerin,

unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Sachverhaltsdarstellung nehme ich wie folgt Stellung:

Die Verkäuferin ist mit der Zahlung in Verzug gemäß §286 BGB. Denn Sie haben einen fälligen Anspruch auf Zahlung aus §§437 Nr. 2, 346 Abs.1 BGB, den die Verkäuferin auf eine Mahnung hin nicht zahlte.
Damit ist Sie Ihnen auch zum Schadenersatz verpflichtet. Zum Schadensersatz gehören die Kosten, die Sie nach der ersten Mahnung hatten.
Dass das Handy der Tochter der Verkäuferin gehört, spielt übrigens keine Rolle, denn Ihre Vertragspartnerin ist allein die Verkäuferin.

Sie können nun folgendes tun:

Sie können den Betrag einklagen. Eine Klage hat Aussicht auf Erfolg.
Vorteil: Sie erhalten einen Titel, mit dem Sie den Betrag durch den Gerichtsvollzieher einziehen lassen können.
Nachteil: Es kann einige Zeit dauern bis ein Urteil ergeht. Sie müssen vorher die Gerichtskosten und evtl Anwaltskosten erstmal vorlegen.

Oder: Sie lassen den Betrag durch einen Rechtsanwalt mahnen. Da sich die Dame in Verzug befindet, müsste sie die Anwaltskosten (so genannte Rechtsverfolgungskosten) als Schadensersatz ersetzen.
Vorteil: Oft reicht ein Anwaltsschreiben, um säumige Schuldner zur Zahlung zu bewegen. Im Ergebnis ist häufig schneller mit Geld zu rechnen.
Nachteil: Reagiert die Verkäuferin nicht, muss dann doch der Weg über die Klage genommen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick geben und meine Antwort hat Ihnen weiter geholfen. Noch Fragen? Dann nutzen Sie die kostenlose Nachfragefunktion.
Wenn ich Sie in der Sache vertreten soll, rufen Sie mich gerne an. Sie können mir auch eine Email z.B. mit einer Rückrufbitte schicken. Ich melde mich dann bei Ihnen.

Bitte bedenken Sie, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Zu einer umfassenden Beratung gehört, gemeinsam alle relevanten Informationen zu erarbeiten. Das kann diese Plattform nicht leisten. Hier soll nur eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen gegeben werden. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Tatsachen bei Ihrer Schilderung kann sich eine ganz andere rechtliche Beurteilung ergeben.




Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Belgardt
Rechtsanwalt



Kanzleianschrift:
Großholthauser Str. 124
44227 Dortmund

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 0231. 580 94 95
Fax: 0231. 580 94 96
Email: info@ra-belgardt.de


ANTWORT VON

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