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kRANKENKASSENBEITRAG AUF ABFINDUNG

11. Juli 2017 08:24 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Zusammenfassung:

Abfindung und Sozialversicherung

Ich bin Pflichtversichert, bekomme im Januar 2018 ,eine Abfindung und soll 614 € Krankenkassenbeiträge zahlen.
Meine Kollegen, zahlen nur den Mindestsatz, von 179 € ,mit der Begründung :
Sie haben die Kündigungsfrist ,eingehalten.
Einmalig (jährlich ) gezahlte Abfindungen ,gelten nicht ,als einkommen und dürfen nicht ,zur Berechnung herangezogen werden .
Der Widerspruch ,wurde von der Barma ,bereits abgelehnt .

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Wird die Abfindung allein für den Verlust des Arbeitsplatzes gezahlt ("echte Abfindung"), ist sie in der Sozialversicherung bei Pflichtmitglieder der KK beitragsfrei. Abfindungen allerdings, die verstecktes Arbeitsentgelt enthalten ("unechte Abfindung"), sind dagegen nicht beitragsfrei. Wenn der Aufhebungsvertrag die maßgebliche Kündigungsfrist unterschreitet, wird von der KK unterstellt, dass die gezahlte Abfindung Entgeltfunktion hat mit der Folge, dass ein Teil davon eine "unechte Abfindung" ist, auf die die KK Beiträge berechnet. Vermutlich ist in Ihrem Falle(im Gegensatz zu Ihren Kollegen, die die Kündigungsfrist eingehalten haben) auch so passiert. Mangels Angaben im Sachverhalt, kann ich hierzu nicht abschließend Stellung nehmen. Hier sind die Beispiele:
https://www.energie-bkk.de/CustomData/Media/Document/5688.pdf
In Ihrem Fall muss man prüfen, ob die Berechnung richtig erfolgte, d.h., ob nur die unechte Abfindung als Berechnungsgrundlage herangezogen wurde. Fragen Sie also Ihre KK nach, wie der Betrag 614 € zu Stande kam. Man soll auch in Ihrem Aufhebungsvertrag schauen, ob dort evtl. ein Pauschalbetrag - eine "unechte Abfindung" vereinbart wurde.
Da die Barma Ihren Widerspruch bereits abgelehnt hat, bleibt Ihnen nur der Klageweg zum Sozialgericht offen. Beim Sozialgericht haben Sie den Vorteil, dass Sie keine Gerichtsgebühren zahlen, keine RA brauchen und das Gericht ermittelt den Sachverhalt von Amts wegen. Hier ist beschrieben, wie Sie die Klage einreichen
http://www.mv-justiz.de/pages/sozialgerichte/ablauf_soz_ger.htm
Die 1 Monatsfrist seit Bekanntgabe des Widerspruchsbescheides ist zu beachten.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 28. September 2022 /5,0
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