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jugendamt - Therapie


07.12.2009 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla



Sehr geehrte Damen und Herren,
möchte Sie hiermit um Rat fragen.
Meine verlobte hat im märz 2009 eine Tochter bekommen.Da sie zu diesem Zeitpunkt noch mit ihrem ex-freund und vater des kindes zusammen war schaltete sich das Jugendamt ein.Dazu muß man sagen das meine Verlobte von ihrem ex dazu gebracht wurde Drogen zu nehmen.Das Jugendamt nahm das Kind daraufhin in obhut und die kleine kam in eine Pflegefamilie.Bis dahin verstehe ich die entscheidung vom hiesigen Jugendamt. Meine verlobte trennte sich daraufhin von ihrem ex und sie bekam die möglichkeit in ein mutter-kind haus zu gehen.Ihr wurde nahe gelegt eine ambulante drogentherapie zu machen damit sie die kleine behalten kann. sie wurde regelmäßig auf drogen kontrolliert welches immer negativ war. meine verlobte nahm daraufhin alles in die hand und kümmerte sich um ihre ambulante therapie. aus heiterem himmel wurde dann zu meiner verlobten gesagt sie müsse eine stationäre therapie machen ansonsten kommt die kleine wieder weg in eine pflegefamilie.wir haben schon versucht mit dem hiesigen jugendamt zu sprechen da keine Gefahr für das Kind besteht. meine verlobte nimmt keinerlei drogen was auch nachweislich bewiesen ist. Nun ist sie auf einer mutter-kind therapie wo sie schon gefragt wurde warum sie überhaupt da sei. sie antwortete wahrheitsgemäß das es eine auflage vom jugendamt sei damit sie die kleine behalten darf.Ihr wurde jetzt eine zwei wochen frist von seiten der therapie eingeräumt um sich zu entscheiden wie es weiter gehen soll da die therapieeinrichtung den platz auch anderweitig gebrauchen kann. sie hat aber angst das ,wenn sie dort weg geht die kleine weggeholt wird. dieses möchten wir aber verhindern. Was für möglichkeiten haben wir. Ich habe schon dem sachbearbeiter vom Jugendamt gesagt er möchte doch mal vorbei kommen um das umfeld und die wohnung zu sehen. Mir wurde nur gesagt ich soll mich aus der ganzen sache raus halten da ich nicht der Vater bin.Bitte um hilfe da mir die kleine auch sehr viel bedeutet wie meine eigene.Kennen sie ggf.einen sehr guten anwalt der sich darum kümmern könnte.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts zu Ihrer Frage wie folgt Stellung nehmen:

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung hat sich die Kindesmutter weitestgehend wieder „gefangen“ und das Jugendamt nimmt es etwas zu genau.

Befremdlich finde ich genau wie Sie, dass die Kindesmutter zunächst eine ambulante Therapie angefangen hat, die ja erfolgreich verlaufen ist und nun ohne erkennbaren Grund (also z.B. keine hinreichenden Erfolgsausichten der ambulanten Therapie, Rückfälligkeit, etc) ein stationäre Therapie absolvieren soll.

Es muß immer gefragt werden, was das Beste für das Wohl des Kindes ist. Sofern Ihre Sachverhaltsschilderung zutreffend ist und sich die Kindesmutter in Bezug auf Ihren Drogenkonsum gebessert hat bzw. (nahezu) rehabilitiert ist, gibt es keinen Anhaltspunkt für einen stationären Aufenthalt.

Gegebenenfalls geht das Jugendamt aber von einer anderen Sachlage aus, so dass insoweit noch einmal das Jugendamt kontaktiert werden sollte.

Sollte das Jugendamt sich ohne berechtigten Grund insbesondere in Bezug auf das Kindeswohl quer stellen, so könnte die Angelegenheit noch vom zuständigen Familiengericht geklärt werden.

Sehr gerne bin ich Ihnen bzw. der Mutter bei der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen (bzw. besser gesagt der rechtlichen Interessen des Kindes) behilflich. Im Falle einer Beauftragung würde ich Ihnen den hier im Forum geleisteten Erstberatungsbetrag in voller Höhe anrechnen.

Bei Interesse können Sie sich gerne an meine unten angegebene E-Mailadresse wenden, damit ich Ihnen ein unverbindliches Angebot zukommen lassen kann.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.

So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagmorgen!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774



Nachfrage vom Fragesteller 08.12.2009 | 00:35

Sehr geehrter Herr Ra.Newerla, erstmal möchte ich mich für ihre schnelle antwort bedanken. ergänzend noch die frage was meine verlobte nach der 2 wochen frist machen soll.habe montag abend mit ihr telefoniert und sie ist total verzweifelt. ihr wird nahe gelegt die therapie einrichtung zu verlassen. Davor hat sie aber angst da ihr gedroht wird das die kleine dann sofort wieder in eine pflegefamilie kommt. eine kindesgefährdung liegt meines erachtens nicht vor.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.12.2009 | 23:31

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wie telefonisch besprochen sollte Ihre Verlobte bzw. Sie eine Stellungnahme bei der Therapieeinrichtung einholen und das Jugendamt damit konfrontieren. Im Härtefall müßte eine familiengerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden.

Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag!

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774

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