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jemandem was verkauft, er hat es angeblich nicht erhalten,

17.02.2009 15:26 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


ich habe am 3.03.08 eine kettensäge bei einem internet auktionshaus angeboten,darauf hin hat mich einer angeschrieben den kauf ohne das internet auktionshaus abzuwickeln,gesagt getan,er hat das geld überwiesen 350,00 euro,ich die säge abgeschickt,er meldete sich 2 mal,kurz danach das die säge noch nicht da sei,laut internet wurde das paket zugestellt,heute anruf von der polizei der kaufer hätte anzeige erstattet und ich würde demnächst post von meiner polizei wache zur anhörung bekommen

mein problem,ich weiß nicht mehr mit welchem versandtservice ich versandt hatte,hermes oder dhl und den paket schein finde ich nicht mehr , der wurde sicher schon entsorgt ist ja auch fast ein jahr her,so lange hebt mann die ja auch nicht auf,da der käufer sich nicht mehr meldete,vermutete ich alles währe ok

der käufer kann doch nicht nach fAst einem jahr kommen und mich anzeigen und sagen er hätte nie die ware erhalten,muß ich das geld die 350,00 euro an ihn zurück erstatten ? er hat doch theoretisch kein beweiß das er die ware nicht erhalten hat und ich keinen das ich die ware abgeschickt habe

Sehr geehrte(r) Fragesteller/in,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Nun zu der/den von Ihnen gestellten Frage(n), die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Aufgrund des geschilderten Sachverhalts gehe ich derzeit davon aus, dass Sie die Kettensäge als Verbraucher veräußert haben.

Daher ist vorliegend § 447 BGB , der den sogenannten Versendungskauf regelt, grundsätzlich einschlägig.

Danach obliegt Ihnen lediglich die Pflicht nachzuweisen, dass Sie die Kettensäge an den Beförderer (hier also Hermes oder DHL) übergeben haben. Möglicherweise hat Sie jemand begleitet, als Sie die Kettensäge bei der Post oder Hermes abgegeben haben und kann daher die Übergabe an den Beförderer bezeugen.

Gelingt Ihnen dieser Nachweis, trägt grundsätzlich der Käufer das Risiko des Verlustes der Kettensäge. Selbstverständlich können die Parteien vertraglich etwas anderes vereinbaren.

Gelingt Ihnen der oben benannte Nachweis nicht, sind Sie grundsätzlich weiterhin verpflichtet die Kettensäge dem Käufer zu übersenden. Erst wenn der Käufer Ihnen gegenüber den Rücktritt von dem geschlossenen Kaufvertrag erklärt, sind Sie verpflichtet den Kaufpreis zurückzuzahlen.

Der Rückzahlungsanspruch des Käufers gegen den Verkäufer verjährt grundsätzlich im Rahmen der regelmäßigen Verjährungsfrist gemäß § 196 BGB und damit innerhalb von 3 Jahren.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Darüberhinaus stehe ich Ihnen selbstverständlich auch im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Den geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich Ihnen in voller Höhe anrechnen.

Eine größere Entfernung zwischen Anwalt und Mandant stellt grundsätzlich kein Problem dar. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail, Post, Fax und Telefon ist eine Mandatsausführung ebenfalls möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Andrej Greif
Rechtsanwalt

Rechtsanwälte Schulze & Greif
Partnerschaftsgesellschaft
Zwickauer Straße 154
09116 Chemnitz

Tel.: 0371/433111-0
Fax: 0371/433111-11

E-Mail: info@schulze-greif.de
www.schulze-greif.de

Rückfrage vom Fragesteller 17.02.2009 | 16:47

guten tag herr ra greif

ERSTMAL HERZLICHEN DANK FÜR IHRE ANTWORT

ja ich habe als privat mann verkauft bzw als verbraucher
ja meine freundin war dabei als ich das paket mit der säge bei dhl oder hermes abgegeben habe

nun meine letzte frage
also muß ich nichts befürchten ? sollte es vor gericht gehen,da ich den paket schein als nachweis nicht mehr habe ,da meine freundin zeugin der übergabe an den paketdienst ist

vielen dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.02.2009 | 17:17

Sehr geehrter Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihnen die Nachfrage wie folgt:

Ob Sie im Rahmen eines möglichen gerichtlichen Verfahrens trotz der Aussage Ihrer Freundin verurteilt werden oder nicht, kann ich Ihnen leider nicht voraussagen.

Im Rahmen eines Zivilprozesses obliegt dem Gericht nach § 286 ZPO die freie Beweiswürdigung. Das bedeutet, dass Ihre Freundin im Prozess zwar als Zeugin vernommen werden kann, dass das Gericht aber aufgrund sonstiger Umstände die Aussage Ihrer Freundin nicht für glaubhaft und/oder Ihre Freundin nicht für glaubwürdig hält.

Dann könnten Sie trotz der Aussage Ihrer Freundin verurteilt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Andrej Greif
Rechtsanwalt

Rechtsanwälte Schulze & Greif
Partnerschaftsgesellschaft
Zwickauer Straße 154
09116 Chemnitz

Tel.: 0371/433111-0
Fax: 0371/433111-11

E-Mail: info@schulze-greif.de
www.schulze-greif.de

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