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ixh habe im scherz behauptet in den wasserkocher meines vorarbeiters zu spucken

| 25.01.2015 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Pilarski


Zusammenfassung: Es geht um arbeitsrechtliche Konsequenzen bei der Behauptung, dass der Arbeitnehmer in den Wasserkocher seines Vorgesetzten gespuckt habe.

Ich habe im scherz.. vor arbeitskollegen behauptet
In den wasserkocher meines vorarbeiters gespuckt zu haben .. Habe mir dabei nichts gedacht .. Die fragten noch war das dein ernst und ich idiot sag noch ja ..und hab nlöde gelacht

Nun is das meinem vorarbeiter zu ohren gekommen .. Und bevor ich was sagen komnte war der nun beim chef .. Und soweit ich weiß der betriebsrat bei chef .. Wegen den vorfall ..
Ich idiot ..

Nun fürchte ich eine fristlose kündigung. Ist die gerechtfertigt ??
Nur weil ich so einen dämlichen witz gemacht habe ??? Wie soll ich mich am besten verhalten ??
Es is ja nichts passiert aber logischer weise glaubt mir da nun auch krin mensch ..
Bin jetzt total ratlos .. Warte eigtl nur darauf das mein chef mich reinruft und kündigt .. Und das willnich auf keinen fall

Es hat ja niemand etwas gesehen !! Es war nur ein scherz .. Andererseits bin ich nicht sonderlich beliebt mache mir sorgen das einer behaupten kömnte was gesehen zu haben .. was ja aber unglaubwürdig wäre schließlich war ich idiot ja der auslöser und der hätte ja dann vorher was sagen müssen ..

Einsatz editiert am 25.01.2015 16:52:19

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eingangs möchte ich Ihnen mitteilen, dass eine abschließende Entscheidung ohne die Einsicht in den Arbeitsvertrag nicht möglich ist.

Grundsätzlich könnte Ihr Verhalten, wenn es denn der Wahrheit, entspricht eine vertragliche Pflichtverletzung darstellen, wobei arbeitsvertragliche Konsequenzen in Betracht kämen. Abhängig von der Größe Ihres Betriebs und der Mitarbeiter müsste einer außerordentlichen Kündigung grundsätzlich eine Abmahnung vorausgehen. Das war hier noch nicht der Fall. Eine außerordentliche fristlose Kündigung ohne eine vorherige Abmahnung wäre in diesem Fall nicht gerechtfertigt und meiner Ansicht nicht unzulässig.

Eine ordentliche Kündigung müsste sozial gerechtfertigt sein, wenn das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet. Hier müsste Verhältnismäßigkeit der Kündigung vorliegen, die ich vorbehaltlich einer sehr kurzen Betriebszugehörigkeit auch nicht sehe. Das heißt, eine ordentliche Kündigung wäre meines Erachtens auch unzulässig.

Um einen schwere Pflichtverletzung darzustellen, müsste man das Spucken als Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung ansehen, was ich ebenso wenig annehme.

Ich denke daher, es dürfte allenfalls eine Abmahnung erfolgen. Wenn das Spucken in den Wasserkocher jedoch nicht einmal der Wahrheit entspricht, dann dürfte nicht einmal eine Abmahnung ergehen.

Ich empfehle, um das Verhältnis zu Ihrem Arbeitgeber nicht nachhaltig zu beeinträchtigen, genau unjuristisch, zu Ihrem Vorgesetzten zu gehen und tatsächlich eine Entschuldigung abzuliefern und die Situation aufzuklären, nämlich dass Sie vor den Kollegen nur unüberlegt einige Scherze machen wollten.

Sollten tatsächlich arbeitsrechtliche Konsequenzen folgen, biete ich Ihnen bei direkter Beauftragung meiner Person an, für Sie tätig zu werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 25.01.2015 | 18:06

Ich bin seit 4 jahren im betrieb
wir sind ca 35-40 beschäftigte
Igm nord betrieb metallverarbeitend standard vertrag denk ich steht nicht viel drinne ausser eg stufe etc

Ixh habe tatsächlich nicht gespuckt .. ich habe es echt nr im scherz behauptet ich wurde nicht dabei beobachtet etc

Ich habe direkt mit meinem vorarbeiter gesprochen ..um dessen wasserkocher es ging ..

Diesem die situation geschildert und halt erklärt das dies lediglich ein total missglückter und selten dämlicher scherz war ..
Ich nicht nachgedacht habe und nicht gedacht habe das die (meine kollegen dies tatsächlich glauben )

Er meinte nur ich konnte das auch gar nicht glauben .. Usw .. Einfach mal fresse halten usw...abber das is noch nicht ausgestanden alle mitarbeiter denken jetzt du rotzt in deren sachen .. Der betriebsrat war beim chef ..

Und das ja nicht ohne Grund deshalb denke ich halt ich werde gekündigt .. Mit mir hat der betriebsrat nicht gesproxhen

Glauben sie wirklich ich komme mit einem blauen auge davon?? Und bekomme nur eine abmahnung? Eine kündigung ist wie auch immer fristlos/ fristgerecht ist nicht gerechtfertigt ?? Weil ich ja eigtl keinem geschafet habe??

Vielen dank für ihrw mühe und eine achönen so wünsche ich ihnen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.01.2015 | 18:32

Sehr geehrter Ratsuchende/r,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage:

Bevor eine Kündigung ergeht, müssen Sie grundsätzlich vor dem Betriebsrat gehört werden, sonst wäre eine Kündigung nicht wirksam. Das heißt, wenn der Betriebsrat Sie anhört, dann könnte es tatsächlich sein, dass Konsequenzen folgen. Es ist natürlich eine unangenehme Situation, aber ich denke, Sie könnten mit einem blauen Auge davonkommen. Wenn, dann gehe ich bei dem vorliegenden, nicht wirklich schweren Verstoß, davon aus, dass allenfalls eine Abmahnung erfolgt, dass Sie nach vier Jahren Betriebszugehörigkeit mit einer Klage gegen eine Kündigung gute Erfolgschancen hätten, was jedoch natürlich auch vom weiteren Verlauf der Angelegenheit stark abhängt. Dazuzusagen ist aber auch, dass nicht zwingend ein Schaden entstanden sein muss, damit gekündigt wird, aber diese ist zumindest ein Punkt, der für die Unverhältnismäßigkeit einer Kündigung sprechend würde.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Pilarski
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 28.01.2015 | 15:53

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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"Tja was soll ich sagen voll daneben ich wurde Fristlos gekündigt .. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Ratsuchender,

nur weil der Arbeitgeber eine Kündigung ausgesprochen hat, heißt nicht, dass diese gerechtfertigt ist. Ich halte weiterhin an meiner Rechtsansicht fest und glaube, dass Sie erfolgreich gegen die Kündigung vorgesehen könnten. Die meisten Arbeitgeber machen meiner Erfahrung nach Fehler im Rahmen von Kündigungen, da Sie sich nicht anwaltlich beraten lassen. Gerne können Sie mich direkt kontaktieren, damit ich Ihnen weiterhelfen kann. Ich sehe Ihren bisherigen Erläuterungen entsprechend gute Erfolgsaussichten.

Mit freundlichen Grüßen

Pilarski
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 28.01.2015 4/5,0
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