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ist unser Halbbruder Erbe von seiner nicht leiblichen Tante?

| 04.05.2016 20:13 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


08:53

Zusammenfassung:

Nachkomme als leiblicher oder auch als adoptierter Abkömmling im Rahmen der Auslegung eines Testaments

Wir sind Neffen und Nichten von einer kinderlosen Tante.
Diese hat ein Testament mit folgendem Wortlaut hinterlassen:

Zu Erben meines Nachlasses setze ich ein:
die Nachkommen meines Bruders, stammweise zu gleichen Teilen.

Wir haben einen Halbbruder, der unsere Mutter mit in die Ehe gebracht hatte und von unserem Vater mit 4 Jahren adoptiert wurde.

Unsere Frage deshalb wäre: ist unser Halbbruder Erbe mit oben genannten Wortlaut im Testament unserer leiblichen Tante, wenn kein leibliches Kind des Bruders der Erblasserin war?

04.05.2016 | 20:56

Antwort

von


(1751)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe zunächst davon aus, dass Ihre Mutter die Schwägerin Ihrer Tante ist, was so Sinn machen würde, Ihr Vater demnach der Bruder Ihrer Tante.
Des Weiteren meinen Sie wahrscheinlich, dass ER - der Adoptivsohn - kein leibliches Kind des Bruders der Erblasserin ist, das Wort ER fehlte und sonst keine anderen leiblichen Kinder vornahmen sind.
Ansonsten teilen Sie mir bitte ggf. Gegenteiliges im Wege der Nachfragefunktion mit.

Danach gilt - nach meinen Annahmen:
Auszulegen ist dabei das Wort "Nachkommen":
Sind keine weiteren Kinder, insbesondere leibliche der Tante vorhanden, so wird man eher annehmen, das der adoptierte Halbbruder als Nachkommen bezeichnet wurde, was nicht fernliegend in diesem Zusammenhang wäre.

Sind andere leibliche Kinder vorhanden bzw. ging Ihre Tante davon aus, dass es so ist oder einmal so sein würde, dann wird es eher unwahrscheinlich sein, dass sie auch adoptierte Kinder Ihres Vaters meinte.

Lebt Ihre Tante denn noch? Weil dann könnte man insoweit Aufklärung betreiben.

Ich hoffe, Ihre Frage bis jetzt verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Insofern erbitte ich zwecks weiterer Sachverhaltsaufklärung Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 04.05.2016 | 21:33

Sg. Herr Rechtanwalt,

danke für Ihre Anwort:

der Einfachheit schreibe ich nun nur in meinem Namen, ev. weniger verwirrend.

Meine Tante, also die Schwester meines Vaters ist nun verstorben.
Auch mein Vater ( der Adoptivvater meines Halbbruders ist bereis verstorben( Suizid)
Unsere verstorbene Tante war kinderlos, aber ihr Bruder ( mein versorbener Vater)
hat 4 leibliche ( eheliche ) Kinder + einen adoptierten Sohn, der unsere Mutter mit in die Ehe brachte. Meine Mutter ( auch bereits verstorben ) war demzufolge die Schwägerin der verstorbenen Tante.
Ja, es geht hiermit um die Auslegung " Nachfolger " .
Ist jemand Nachfolger, der bereits 4 Jahre alt war, als er adpotiert wurde? oder sind NUR wir 4 leiblichen Kinder als " Nachfolger " zu bewerten?
Leider hört sich meine Anfrage nach Neid aus, aber ich und meine 3 Vollgeschwister haben triftige Gründe anzunehmen, daß unsere Tante niemals unseren Halbbruder mit ihrem Erbe gemeint haben kann, da es belegbar ist, daß die Erblasserin ein sehr schlechtes Verhältnis zu ihrer Schwägerin hatte und überhaupt nie Kontakt zu unserem Halbbruder hatte.
Leider haben wir auch einen Vollbruder durch Suizid verloren.
Vielleicht können sie erahnen, weshalb ich ( wir ) solche Fragen stellen.
Ich freue mich auf eine entsprechende Antwort,

MfG.






Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.05.2016 | 08:53

Sehr geehrter Fragesteller,

besten Dank für Ihre weitere Aufklärung, ich beantworte Ihre Nachfrage nunmehr gerne wie folgt:

Als Nachfolger und ausdrücklich als Nachkommen jemanden zu bezeichnen, macht in der Tat hinsichtlich Adpotivkindern wenig Sinn.

Da dieses aber genau geklärt werden muss, sind alle Begleitumstände heranzuziehen. Insoweit spielen die Aussagen der anderen Kinder eine Rolle und der Umstand, dass kein Kontakt zum Halbbruder bestand, er damit kaum bei der Verfügung von Todes wegen gemeint gewesen sein kann.

Deshalb meine ich auch, dass der Halbbruder nicht Erbe geworden ist.

Ich hoffe, Ihre Frage bis jetzt verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.05.2016 | 12:25

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Meine gute Bewertung ist begründe ich wie folgt:

Trotz abendlicher Anfrage kam die Antwort innerhalb einer Stunde;
Nachfrage am darauffolgenden Morgen;
Anwalt hat sich die Mühe gemacht, zur Klärung beitragende Rückfragen an mich gleich in der 1. Antwort zu stellen, somit konnte ich fehlende Infos bei der Rückfrage platziern.
Mir wäre sogar daran gelegen, daß meine Bewertung an Hr. Hesterberg weitergeleitet wird;

MfG.
Iris

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.05.2016
5/5,0

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Anwalt hat sich die Mühe gemacht, zur Klärung beitragende Rückfragen an mich gleich in der 1. Antwort zu stellen, somit konnte ich fehlende Infos bei der Rückfrage platziern.
Mir wäre sogar daran gelegen, daß meine Bewertung an Hr. Hesterberg weitergeleitet wird;

MfG.
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