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internetauktion

17.06.2005 23:43 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Bin Privatperson kein Händler.Ich habe eine Jeans ersteigert,sie war mir zu klein.Ich habe sie wieder im Internet angeboten mit den Namen der drinstand als Privataution ohne Garantie und Rückgaberecht.Nun bekomme ich eine bedrohende sehr böse E-Mail,keine höffliche Anfrage vom Käufer das ich eine gefälschte Markenjeans angeboten habe und er sein Geld zurück haben möchte und droht mit Gericht,Anwalt u.s.w.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Beitrag.

Ich setze voraus, daß Sie wissen möchten, wie Sie sich verhalten sollen.

Die Rechtslage ist klar: Wenn Sie eine Jeans mit einem Markennamen, sagen wir Levis, als ebensolche verkaufen, darf der Käufer davon ausgehen, auch eine solche Jeans zu erhalten. Ist die Jeans aber keine Markenware, sondern nur eine billige Fälschung, ist sie nach dem Gesetz mangelhaft. Denn der Käufer hat eine Levis gekauft und keine Levis bekommen, sondern eine andere Jeans.

Er hat dann zunächst Anspruch auf Nacherfüllung, also Lieferung einer Jeans wie angeboten. Können Sie dem nicht nachkommen, kann er vom Kaufvertrag zurücktreten und gegen Rücksendung der Jeans sein Geld zurückverlangen.

Ob die von Ihnen verkaufte Jeans tatsächlich eine Fälschung ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn der Käufer aber mit seiner Behauptung recht hat, sollten Sie ihm das Geld zurückzahlen - gegen Rücksendung der Jeans. Denn es kommt nicht darauf an, ob es Ihnen bewußt war, daß die Jeans nicht echt ist. Sie haben sie als solche verkauft, und müssen nun dafür einstehen - auch wenn Sie "nur" als Privatperson gehandelt haben.


Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 18.06.2005 | 00:24

Ich möchte es nicht auf Grund das er Beleidigend und drohend gleich wurde und Verleugnungen mailte.Es waren Großaufnahmen und so wie ich gesehen habe hat er selbst mit vollen Bewußtsein eine Falsche Seven verkauft mit den Text 100% Original also wußte er was original und was Fälschung ist,ich nicht.Er hätte auch vorher noch mehr Informationen einholen können oder mehr Bilder anfordern können,bevor er sie kauft.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.06.2005 | 01:00

Ob er beleidigend oder drohend wurde, spielt für die Rechtslage keine Rolle: Wenn Sie eine Fälschung als Original verkaufen, stehen dem Käufer die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Er war nicht dazu verpflichtet, sich vorher zu vergewissern, ob Sie auch wirklich eine echte Markenjeans verkauften. Er durfte auf ihre Angabe vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

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