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internes befristetes Arbeitsverhältnis

12.04.2019 13:43 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Die Eingruppierung und Versetzung richtet sich nach den Regelungen des einschlägigen Tarifvertrags.

Hallo Zusammen,

mein Fall sieht so aus.
Ich arbeite seit gut 25 Jahren in einem großen Konzern.
Hier war ich 2 Jahre eine Elternzeitvertretung bis 03/2019 in der Entgeltgruppe 6. Durch Umstrukturierung wurde eine neue identische Stelle geschaffen, welche ich behalten durfte und dort auch weiter arbeite. Nun soll/darf ich rückwirkend meinen festen Arbeitsvertrag unterschreiben, welcher ab 04/2019 beginnt mit einer Entgeltstufe 5. Die 6 würde ich nach ein paar Jahren (noch 3 Jahre) Berufserfahrung bekommen.
Nun gehen mir einige Gedanken durch den Kopf.
Wenn ich bspw. von extern in den Betrieb komme und befristet arbeite und diese mich nach der Befristung weiter beschäftigen, muss ich fest eingestellt werden.

Aber wie sieht dies bei internen Befristungen aus? Bin ich seit dem 01.04. eigentlich schon fest in der Abteilung, weil ich ohne erneuten Arbeitsvertrag weiter gearbeitet habe?
Wenn ja, steht mir die Endgeldgruppe 6 weiterhin zu oder kann man mich auf die 5 runter stufen und erst mit vollendeter 5 jähriger Berufserfahrung auf die 6 hochstufen?

Viele Grüße und vielen Dank im Voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

in Ihrem Fall geht es um eine Versetzung ausgehend von einem Tarifvertrag. Bitte teilen Sie mir mit, welcher Tarifvertrag auf Ihren Arbeitsvertrag Anwendung findet, damit ich die entsprechenden Regelungen prüfen kann. Meist ist auf diesen im Arbeitsvertrag verwiesen. Sie können aber auch im Personalbüro oder beim Betriebsrat nachfragen.

Ich werden nach Erhalt Ihrer Antwort Ihre Frage beantworten. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 12.04.2019 | 14:44

Die Stelle war richtig ausgeschrieben inkl Bewerbungsgespräch etc.

Es ist der Manteltarifvertrag Metall Elektro Berlin Brandenburg Tarifgebiet 2

Vom Betriebsrat gibt es leider keine Unterstützung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.04.2019 | 15:22

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die ergänzende Information. Nach dem Entgelttarifvertrag unterscheiden sich die Entgeltgruppen 5 und 6 dadurch, dass bei der Entgeltgruppe 6 der Arbeitnehmer zusätzlich noch langjährige Berufspraxis im Ausbildungsberuf haben muss und Fachkenntnisse in verschiedenen kaufmännischen bzw. technischen Sachgebieten. Die Tätigkeiten müssen stets selbständig ausgeführt werden, anders als bei der Entgeltgruppe 5, bei der die Arbeiten weitgehend selbständig ausgeführt werden.

Wenn Ihre aktuelle Stelle identisch ist mit derjenigen, die Sie als Elternzeitvertretung innehatten, können Sie auch eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6 verlangen und notfalls einklagen. Sie verlieren ja nicht dadurch an Berufserfahrung und Fachkenntnissen, weil Sie auf eine jetzt neu geschaffene Stelle versetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

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